- EUR/JPY schwächt sich auf etwa 183,20 im frühen europäischen Handel am Dienstag.
- Das Währungspaar behält eine leicht bullische Tendenz im kurzfristigen Bereich.
- Das erste Abwärtsziel, das zu beobachten ist, liegt bei 182,90; der unmittelbare Widerstand erscheint bei 184,85.
Das Währungspaar EUR/JPY verliert während der frühen europäischen Sitzung am Dienstag an Dynamik und bewegt sich um 183,20. Der japanische Yen (JPY) stärkt sich gegenüber dem Euro (EUR), da der eskalierende Konflikt im Nahen Osten die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöht.
Andererseits könnte die Unsicherheit über den Zinspfad der Bank of Japan (BoJ) den JPY gegenüber dem EUR belasten. BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda signalisierte letzte Woche eine wahrscheinliche verlängerte Zinspause aufgrund der potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten. Während einige Analysten eine Zinserhöhung der BoJ im März erwarteten, gehen viele nun davon aus, dass die japanische Zentralbank bis mindestens April oder Juli abwarten wird, so Reuters.
Technische Analyse:
Im Tageschart ist die kurzfristige Tendenz von EUR/JPY leicht bullisch, da das Währungspaar gut über dem steigenden 100-Tage-EMA unterstützt wird. Der RSI hat sich von überkauften Bereichen in Richtung der 50-Linie zurückgezogen, was auf nachlassendes Aufwärtsmomentum hinweist, jedoch nicht auf eine klare Trendwende.
Die erste Unterstützung erscheint bei 182,90, gefolgt von der stärkeren Konfluenz um 181,30, wo der 100-Tage-EMA den breiteren Aufwärtstrend stützt. Ein Durchbruch dort würde 180,00 als nächstes Abwärtsniveau freilegen. Auf der Oberseite liegt der Widerstand bei 184,85, gefolgt vom jüngsten Swing-Hoch bei 185,70, wo die Nähe zum oberen Bollinger-Band zuvor die Fortschritte begrenzt hat und überwunden werden müsste, um eine nachhaltige bullische Ausdehnung zu beleben.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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