• EUR/JPY schwächt sich auf etwa 184,20 im asiatischen Handel am Montag. 
  • Trump sagte, die Angriffe in Iran werden fortgesetzt, bis die Ziele erreicht sind. 
  • BoJs Himino sagte, dass Zinserhöhungen wahrscheinlich fortgesetzt werden. 

Das EUR/JPY-Paar verliert während der asiatischen Handelsstunden am Montag an Boden und nähert sich 184,20. Der japanische Yen (JPY) stärkt sich gegenüber dem Euro (EUR), da Händler inmitten der Iran-Krise auf sichere Währungen umschwenken. 

US-Präsident Donald Trump sagte, dass er die Todesfälle von drei US-Soldaten "rächen" werde und dass die Kampfoperationen im Iran fortgesetzt werden. Am Montag wurden israelische Angriffe auf die südlichen Vororte von Beirut gestartet, während die Hisbollah erklärte, sie habe Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, um auf den Tod des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei zu reagieren. Der Konflikt im Nahen Osten erhöht die Angst der Händler, unterstützt den japanischen Yen (JPY) und schafft Gegenwind für das Paar. 

Zusätzlich könnten hawkische Äußerungen von japanischen Beamten zur Aufwärtsbewegung des JPY beitragen. Der stellvertretende Gouverneur der Bank of Japan (BOJ), Ryozo Himino, sagte am Montag, dass die aktuelle Politik zwar "etwas akkommodierend" bleibt, die Zentralbank jedoch die Zinsen moderat erhöhen sollte, solange ihre wirtschaftlichen und preislichen Prognosen erfüllt sind.

Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt vorsichtig, da die "wahrgenommene Inflation" unter den Verbrauchern höher ist und potenzielle Aufwärtsdrucke durch das Lohnwachstum bestehen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde erklärte, dass die Bemühungen zur Eindämmung der Inflation "wirksam" gewesen seien, betonte jedoch, dass die Bank sich nicht auf einen bestimmten Zinspfad festlegen werde.

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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