• Dow Jones-Futures steigen, da der schwächere Verbraucherpreisindex (VPI) für Januar die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed anhebt und die Risikobereitschaft verbessert.
  • CME FedWatch zeigt 90% Wahrscheinlichkeit für eine Beibehaltung im März; Märkte preisen eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im Juni mit 52% ein.
  • Händler werden vorsichtig aufgrund erneuter Bedenken über hohe KI-Investitionen und potenzielle strukturelle Störungen in bestimmten Branchen.

Die Dow Jones-Futures steigen um 0,36% auf etwa 49.750 während der europäischen Handelszeiten am Montag. S&P 500 und Nasdaq 100-Futures steigen um 0,39% bzw. 0,37% und handeln nahe 6.880 und 24.900. Die regulären US-Märkte bleiben am Presidents' Day geschlossen, während die Handelsaktivität in Asien voraussichtlich gedämpft bleibt, da China, Südkorea und Taiwan die Feiertage zum Mondneujahr feiern.

US-Index-Futures steigen, da sich die Risikobereitschaft nach den schwächeren Verbraucherpreisindex-Daten (VPI) für Januar verbessert, was die Erwartungen verstärkt, dass die Federal Reserve (Fed) später in diesem Jahr die Zinsen senken könnte. Das CME FedWatch-Tool zeigt, dass die Anleger nun eine Wahrscheinlichkeit von fast 90% sehen, dass die Fed die Zinsen im März stabil hält, gegenüber 81% in der Vorwoche. Die Märkte preisen eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im Juni mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 52% ein.

Die Wall Street schloss letzte Woche niedriger, wobei der Dow Jones um 1,23% fiel, der S&P 500 um 1,39% nachgab und der Nasdaq 100 um 2,1% fiel, belastet durch Verluste im Finanzsektor, in den Kommunikationsdiensten, im Konsumgüterbereich und bei Technologiewerten.

Händler könnten aufgrund erneuter Bedenken über hohe KI-bezogene Investitionen und potenzielle strukturelle Störungen in bestimmten Branchen vorsichtiger werden. Unter den großen Technologiewerten schlossen Apple, Amazon, Meta, Alphabet und Broadcom die vorherige Woche im Minus. Die Anleger blicken nun auf eine weitere Runde von Unternehmensgewinnen, um eine klarere Richtung für die Aussichten zu erhalten.

Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.

Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.

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