- Donald Trump sagt, die Vereinigten Staaten könnten bereits heute Nacht neue Angriffe gegen den Iran starten.
- Der US-Präsident sagt, er sei nicht überzeugt, dass ein Abkommen mit Teheran von Dauer sein würde.
- Er bringt auch die Möglichkeit ins Spiel, weitere iranische strategische Infrastrukturen ins Visier zu nehmen.
Der Präsident der Vereinigten Staaten (USA), Donald Trump, verschärfte am Mittwoch am Rande des NATO-Gipfels seine Rhetorik gegen den Iran, wie von Reuters zitierte Äußerungen zeigen. Der US-Präsident sagte, die Vereinigten Staaten würden über Nacht weitere iranische Ziele angreifen und könnten ohne ein Abkommen handeln, wobei er hinzufügte, dass er nicht überzeugt sei, dass ein mögliches Abkommen mit Teheran von Dauer sein werde.
Trump sagte außerdem, US-Streitkräfte hätten in der vorangegangenen Nacht 28 iranische Boote zerstört und könnten in den kommenden Stunden weitere ins Visier nehmen. Er schloss Angriffe auf die Strominfrastruktur Irans, Wasseraufbereitungsanlagen oder die Insel Kharg, den wichtigsten Ölexportterminal des Landes, nicht aus.
Wichtigste Erkenntnisse
Wahrscheinlich treffen wir sie heute Nacht wieder.
Wir könnten es einfach ohne Abkommen tun.
Nicht sicher, ob das Abkommen hält.
Letzte Nacht 28 Boote ausgeschaltet.
Wahrscheinlich werden heute Nacht mehr Boote ausgeschaltet.
Wenn nötig, werden wir Strom- und Wasseranlagen ausschalten, wollen das aber nicht.
Wir könnten die Insel Kharg übernehmen.
Marktreaktion
Nach Trumps Äußerungen gab der US-Dollar (USD) seine früheren Gewinne wieder ab, wobei der US Dollar Index (DXY) auf rund 101,10 zurückkehrte, während West Texas Intermediate (WTI) US-Öl um 1,76 % zulegte und bei etwa 73,30 USD notierte, gestützt durch eine neue Eskalation der Spannungen im Nahen Osten.
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