Michael Pfister von der Commerzbank verweist darauf, dass robustere US-Arbeitsmarktdaten den Dollar vorübergehend stützten und EUR/USD wieder unter 1,19 drückten, da die Märkte einen Teil der Zinssenkungserwartungen zurücknahmen. Zugleich betont er, es handele sich lediglich um einen einzelnen Datenpunkt, und die Beschäftigtenzahlen würden häufig nach unten revidiert. Anhaltender politischer Druck von Präsident Trump auf weitere Zinssenkungen dürfte eine nachhaltigere Erholung des US-Dollars begrenzen.

Robustere Jobdaten versus politischer Druck

„Der gestrige US-Arbeitsmarktbericht zeigte ein unerwartet kräftiges Stellenwachstum: 130.000 neue Jobs wurden geschaffen (laut Bloomberg-Umfrage war nur mit der Hälfte gerechnet worden). Zudem sank die Arbeitslosenquote überraschend.“

„Auch der US-Dollar legte zu, wobei EUR-USD nun wieder unter der Marke von 1,19 gehandelt wird.“

„Erstens handelte es sich nur um eine einzelne Datenveröffentlichung; positive Überraschungen müssten sich in den kommenden Monaten fortsetzen, um von einer Trendwende sprechen zu können.“

„Die gestrige Marktreaktion zeigte, dass die Wirkungskette weiterhin intakt ist: Der Arbeitsmarkt überraschte positiv, und Zinssenkungen wurden erneut ausgepreist.“

„Solange der US-Präsident weiter Zinssenkungen fordert – er betonte vor wenigen Tagen, sein Kandidat für den Fed-Vorsitz könne mit der richtigen Politik 15 % Wachstum liefern – dürfte sich der US-Dollar kaum nachhaltiger erholen.“

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