Bitcoin (BTC) hat sich kurzzeitig von 66.000 US-Dollar auf über 68.000 US-Dollar erholt, gab die Gewinne nach dem am Mittwoch veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht für Januar jedoch teilweise wieder ab. Die führende Kryptowährung bewegt sich zur Wochenmitte um 67.000 US-Dollar und liegt auf 24-Stunden-Sicht rund 2 Prozent im Minus.
Der breitere Kryptomarkt zeigt ein gemischtes Bild. Große Altcoins wie Ethereum (ETH), XRP und Solana (SOL) tendieren gemeinsam mit Bitcoin schwächer. Dagegen verzeichnen einige Privacy- und DeFi-Token, darunter Monero (XMR), Zcash (ZEC), Uniswap (UNI) und Aster (ASTER), Kursgewinne zwischen 4 und 8 Prozent.
Starker Arbeitsmarkt dämpft Zinssenkungshoffnungen
Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics (BLS) stiegen die US-Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls, NFP) im Januar um 130.000. Das lag deutlich über den Erwartungen von 70.000. Die Arbeitslosenquote sank im Jahresvergleich von 4,4 auf 4,3 Prozent und fiel damit unter die Prognose von 4,4 Prozent.
Der Januar-Wert geht mit einer Abwärtsrevision um 862.000 Stellen für 2025 einher. Demnach kam der US-Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr weitgehend zum Stillstand.
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf der nächsten Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am 18. März fiel laut dem CME-FedWatch-Tool von 20 Prozent am Dienstag auf rund 8 Prozent zum Veröffentlichungszeitpunkt.
Die Stimmung verschlechterte sich zusätzlich nach restriktiven Äußerungen von Jeffrey Schmid, Präsident der Kansas City Fed. Er betonte, dass die Inflation anhalten könnte, sollte die Notenbank unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen die Zinsen senken.
Der Kryptomarkt entwickelte sich historisch schwächer in Phasen einer straffen Geldpolitik in den USA. Dies zeigte sich auch am weiteren Rückgang von Bitcoin, nachdem die Fed auf ihrer Januar-Sitzung die Zinsen unverändert ließ und Präsident Trump Kevin Warsh als künftigen Notenbankchef nominierte.
Am Mittwoch bleibt die Marktstruktur aus Sicht der Derivatedaten belastet. Bei mehreren großen Kryptowährungen sind laut Coinglass negative Finanzierungsraten zu beobachten.
Der Bitcoin-Coinbase-Premium-Index, der die Stimmung US-amerikanischer Investoren misst, notiert weiterhin im negativen Bereich und lag am Mittwoch bei rund minus 0,07 Prozent. Gleichzeitig flossen binnen eines Tages netto 166,5 Millionen US-Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs.
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