Volkmar Baur verweist auf außergewöhnlich starke chinesische Exportdaten. Demnach sind die Ausfuhren im Februar im Jahresvergleich um nahezu 40 Prozent gestiegen, während der kombinierte Handelsüberschuss der Monate Januar und Februar etwa 6,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreicht. Eine moderate Aufwertung des Yuan gegenüber dem US-Dollar und dem Euro habe die Exportdynamik nicht gebremst. Gleichzeitig legten die Lieferungen in die Europäische Union deutlich zu, obwohl die Exporte in die Vereinigten Staaten zurückgingen.

Rekordüberschuss trotz festerer Währung

„Die heutigen Daten zeigen erneut, dass die chinesische Exportwirtschaft rundläuft.“

„Auch die Importe sind gestiegen, allerdings erneut etwas langsamer als die Exporte, sodass der Außenhandelsüberschuss deutlich zugenommen hat.“

„Betrachtet man die vergangenen zwölf Monate, beläuft sich der Außenhandelsüberschuss inzwischen auf rund 6,2 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts.“

„Die Zahlen zeigen, dass selbst die leichte Aufwertung des Yuan gegenüber dem US-Dollar in den ersten beiden Monaten des Jahres den chinesischen Exporten nicht geschadet hat.“

„Während die Exporte in die USA um 11 Prozent zurückgingen, konnte China seine Ausfuhren in die EU um mehr als 27 Prozent steigern.“

„Ein Blick auf den EUR-CNY-Wechselkurs zeigt zudem, dass der Yuan in den ersten beiden Monaten gegenüber dem Euro nur sehr leicht aufgewertet hat.“

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