BoJ-Chef Ueda: Stabiles, nachhaltiges Erreichen von 2% Inflation noch nicht in Sicht


Der Gouverneur der Bank of Japan (BOJ), Kazuo Ueda, hält am Montag nach seinem Treffen mit Wirtschaftsführern in Osaka, Westjapan, eine Pressekonferenz ab.

Wichtige Zitate

Stabiles, nachhaltiges Erreichen einer Inflationsrate von 2% ist noch nicht in Sicht.

Japans Wirtschaft befindet sich in einer kritischen Phase, ob sie einen positiven Lohn-Inflations-Zyklus erreichen kann.

Wir müssen weiterhin wachsam sein, da die vergangenen drastischen US-Zinserhöhungen die Wirtschaft und das Finanzsystem mit Verzögerung beeinflussen könnten.

Der langsame Aufschwung der chinesischen Wirtschaft ist ebenfalls besorgniserregend.

Es stimmt zwar, dass die Inflation über einen längeren Zeitraum über 2% liegt, aber das allein lässt nicht den Schluss zu, dass Japan sein Ziel stabil und nachhaltig erreichen wird.

Entscheidend dafür, ob Japan unser Ziel annähernd erreicht, ist, ob das Lohnwachstum zu einem moderaten Anstieg der Inflation führt.

Die japanischen Unternehmen ändern ihre Preise häufiger als in der Vergangenheit, was ein wichtiges Zeichen dafür ist, dass sich Löhne und Inflation im Gleichschritt bewegen könnten.

Die BoJ ist sich bewusst, dass die Auswirkungen der steigenden Rohstoffkosten und des schwachen Yen auf die Gewinne je nach Sektor und Unternehmensgröße unterschiedlich sind.

Das politische Rezept zur Bekämpfung der Inflation würde je nach den Faktoren, die für den Preisanstieg verantwortlich sind, variieren.

Wir haben die Wirtschaft mit einer lockeren Geldpolitik unterstützt, da die bisher beobachtete kostengetriebene Inflation den japanischen Unternehmen und Haushalten schadet.

Wir werden weiterhin sorgfältig die Vorteile und Kosten unserer Politik abwägen.

Es ist wichtig, dass sich der Devisenmarkt stabil entwickelt und die Fundamentaldaten widerspiegelt.

Hofft auf eine enge Zusammenarbeit mit der Regierung, um die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf die Wirtschaft und die Preise zu untersuchen.

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