- Der Australische Dollar gewinnt, da die Märkte eine Rahmenvereinbarung zwischen Washington und Teheran begrüßen.
- Der US-Dollar schwächt sich ab, was AUD/USD unterstützt, während die Ölpreise stark fallen.
- Die Anleger richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die geldpolitische Entscheidung der Reserve Bank of Australia am Dienstag.
AUD/USD handelt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels am Montag um 0,7070 und legt im Tagesverlauf um 0,35% zu, begünstigt durch eine erneuerte Risikoappetit nach der Ankündigung einer Rahmenvereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und dem Iran zur Beendigung ihres Konflikts.
Die Märkte reagierten positiv auf die Erklärungen beider Seiten. US-Präsident Donald Trump sagte, dass die Straße von Hormus im Rahmen der Vereinbarung wieder geöffnet werde, während iranische Beamte die Existenz eines Verhandlungsrahmens bestätigten, der in den kommenden Tagen finalisiert werden soll. Laut mehreren Medienberichten wird der seit April bestehende Waffenstillstand verlängert, um weitere Gespräche zwischen den Parteien zu ermöglichen.
Diese Entwicklung hat die Nachfrage nach sicheren Häfen verringert und den US-Dollar belastet. Der US-Dollar-Index (DXY) fällt um rund 0,3% und notiert zum Redaktionsschluss nahe 99,50, während die US-Aktienindex-Futures während der europäischen Sitzung um 1% bis 2% steigen. Gleichzeitig sinken die Ölpreise stark, wobei das Barrel West Texas Intermediate (WTI) rund 5% verliert, da die Anleger geringere Risiken für die globale Energieversorgung erwarten.
Der schwächere Greenback unterstützt risikosensitive Währungen wie den Australischen Dollar (AUD). Die Märkte haben zudem ihre Erwartungen an weitere Straffungen durch die Federal Reserve (Fed) zurückgeschraubt, da die Sorgen über einen inflationsbedingten Schock im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt nach der Bekanntgabe der Vereinbarung nachlassen.
Die Anleger konzentrieren sich nun auf die geldpolitische Entscheidung der Reserve Bank of Australia (RBA), die für Dienstag geplant ist. Es wird allgemein erwartet, dass die australische Zentralbank den Leitzins unverändert bei 4,35% belässt, wobei die Händler ihre Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung in naher Zukunft deutlich reduziert haben.
Die Marktteilnehmer werden auch die Äußerungen von Gouverneurin Michele Bullock zur Inflationsentwicklung und zur zukünftigen Ausrichtung der Geldpolitik genau verfolgen. Die für den 24. Juni erwarteten Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) für Mai könnten den nächsten wichtigen Katalysator für die Zinserwartungen liefern.
Australischer Dollar - heute
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Australischer Dollar (AUD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Australischer Dollar war am stärksten gegenüber dem US-Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.32% | -0.12% | -0.05% | -0.12% | -0.34% | -0.17% | -0.45% | |
| EUR | 0.32% | 0.19% | 0.28% | 0.22% | -0.03% | 0.16% | -0.15% | |
| GBP | 0.12% | -0.19% | 0.09% | 0.02% | -0.24% | -0.02% | -0.35% | |
| JPY | 0.05% | -0.28% | -0.09% | -0.06% | -0.30% | -0.15% | -0.43% | |
| CAD | 0.12% | -0.22% | -0.02% | 0.06% | -0.22% | -0.08% | -0.37% | |
| AUD | 0.34% | 0.03% | 0.24% | 0.30% | 0.22% | 0.19% | -0.09% | |
| NZD | 0.17% | -0.16% | 0.02% | 0.15% | 0.08% | -0.19% | -0.31% | |
| CHF | 0.45% | 0.15% | 0.35% | 0.43% | 0.37% | 0.09% | 0.31% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Australischer Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als AUD (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
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Das sollten Sie am Montag, den 15. Juni, im Blick behalten:
Die Märkte begrüßen zu Beginn der Woche die Nachricht, dass die Vereinigten Staaten und der Iran eine Einigung über einen Rahmenvertrag zur Beendigung des Krieges erzielt haben. Im weiteren Verlauf der Sitzung stehen im US-Wirtschaftskalender die Empire State Manufacturing Umfrage der Federal Reserve Bank of New York für Juni und die Industrieproduktionsdaten für Mai im Fokus.