- AUD/USD handelt seitwärts, da hawkische Signale von Fed und RBA sich gegenseitig aufheben.
- Eine umfangreiche Datenflut in der nächsten Woche richtet den Fokus auf den australischen Verbraucherpreisindex (CPI) und den US-Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE).
- Technisch bleibt AUD/USD unter Druck, mit einem RSI unter der neutralen 50-Marke und einem Kurs unter dem 20-Tage-SMA.
AUD/USD handelt am Freitag kaum verändert, da hawkische geldpolitische Signale sowohl von der Federal Reserve (Fed) als auch der Reserve Bank of Australia (RBA) sich gegenseitig aufheben und das Paar trotz eines moderaten Rückzugs des US-Dollars (USD) in einer Range halten. Zum Zeitpunkt der Erstellung notiert das Paar um 0,7011 und steht auf dem Weg zu einem Wochenverlust.
Zu Beginn der Woche beließen sowohl die Fed als auch die RBA die Zinssätze unverändert, signalisierten jedoch Offenheit für Zinserhöhungen im späteren Jahresverlauf angesichts anhaltender Inflation, da die Entscheidungsträger weiterhin verpflichtet sind, die Inflation auf ihre jeweiligen Ziele zurückzuführen.
Unterdessen sorgt die Entspannung der Spannungen im Nahen Osten für Unterstützung risikosensitiver Währungen wie dem Aussie. Dennoch könnte das Aufwärtspotenzial bei AUD/USD begrenzt bleiben, da Händler auf neue Wirtschaftsdaten warten, um Hinweise auf den zukünftigen Zinspfad sowohl in den USA als auch in Australien zu erhalten.
Der Wirtschaftskalender der nächsten Woche umfasst den australischen Verbraucherpreisindex (CPI) und Arbeitsmarktdaten sowie den US-Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) und die endgültige Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das erste Quartal.
Händler werden auch die vorläufigen globalen Einkaufsmanager-Index (EMI)-Umfragen und die Zinsentscheidung der People's Bank of China (PBoC) beobachten. Der australische Dollar reagiert besonders sensibel auf chinesische Wirtschaftsdaten, da Australien enge Handelsbeziehungen zu China unterhält.
Technische Analyse:

Im Tageschart behält AUD/USD eine kurzfristig bärische Tendenz bei, wobei der Kurs unterhalb des mittleren Bollinger-Bands bleibt, das dem 20-Tage Simple Moving Average (SMA) nahe 0,7091 entspricht. Obwohl das Paar komfortabel über dem 200-Tage-SMA bei 0,6852 notiert, deutet das Scheitern, den 20-Tage-SMA zurückzuerobern, darauf hin, dass die Verkäufer die Kontrolle behalten. Der Relative Strength Index (RSI) bei 37 liegt unter der neutralen 50-Marke und weist auf anhaltendes bärisches Momentum hin, während der Average Directional Index (ADX) nahe 31 anzeigt, dass der Abwärtstrend an Stärke gewinnt.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand am 20-Tage-SMA/Bollinger-Mittellinie nahe 0,7091 gesehen, wobei das obere Bollinger-Band um 0,7220 die nächste Hürde darstellt. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung nahe dem unteren Bollinger-Band bei etwa 0,6963, gefolgt vom 200-Tage-SMA bei 0,6852. Ein entscheidender Durchbruch unter letzteren würde den breiteren bärischen Ausblick bestätigen.
US-Dollar - heute
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.17% | -0.22% | -0.08% | 0.25% | 0.00% | 0.23% | 0.28% | |
| EUR | 0.17% | -0.05% | 0.11% | 0.42% | 0.17% | 0.39% | 0.45% | |
| GBP | 0.22% | 0.05% | 0.15% | 0.46% | 0.23% | 0.45% | 0.51% | |
| JPY | 0.08% | -0.11% | -0.15% | 0.31% | 0.10% | 0.30% | 0.35% | |
| CAD | -0.25% | -0.42% | -0.46% | -0.31% | -0.20% | -0.02% | 0.03% | |
| AUD | -0.00% | -0.17% | -0.23% | -0.10% | 0.20% | 0.21% | 0.28% | |
| NZD | -0.23% | -0.39% | -0.45% | -0.30% | 0.02% | -0.21% | 0.04% | |
| CHF | -0.28% | -0.45% | -0.51% | -0.35% | -0.03% | -0.28% | -0.04% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.
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Das sollten Sie am Freitag, den 19. Juni, im Blick behalten:
Der US-Dollar profitiert am frühen Freitag von der risikoscheuen Marktstimmung und baut seine Wochengewinne gegenüber seinen wichtigsten Rivalen aus. In der zweiten Tageshälfte werden die Einzelhandelsumsätze für April aus Kanada die einzigen Daten im Wirtschaftskalender sein