- Das Paar AUD/USD notiert nahe einem Dreimonatstief, da der Aussie nach den jüngsten Inflationsdaten unter Druck bleibt.
- Die jährliche Verbraucherpreisindex (CPI) Australiens sank im Mai auf 4,0%, unter den erwarteten 4,4% und nach 4,2% im April.
- Die Märkte warten nun auf die australischen Beschäftigungsdaten und den US-PCE-Bericht am Donnerstag.
Das Währungspaar AUD/USD blieb unter Druck und notierte am Mittwoch bei 0,6890 nahe einem Dreimonatstief, während die Anleger die jüngsten Inflationszahlen Australiens bewerteten und sich nun auf den bevorstehenden US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) konzentrieren, den bevorzugten Inflationsindikator der Federal Reserve.
Das Paar liegt derzeit in der amerikanischen Sitzung 0,4% im Minus, nachdem es am Dienstag etwa 1,2% verloren hatte.
Die jährliche Inflation Australiens sank im Mai auf 4,0%, niedriger als die erwarteten 4,4% und nach 4,2% im April, da niedrigere Kraftstoffpreise den Gesamtwert abkühlten. Das zugrundeliegende Bild blieb jedoch für die Reserve Bank of Australia (RBA) weniger komfortabel, da die Kerninflation (Trimmed-mean Inflation) von 3,4% auf 3,6% anstieg, was darauf hindeutet, dass der inländische Preisdruck hartnäckig bleibt.
Die Anleger werden die bevorstehenden Daten zur Beschäftigungsänderung und Arbeitslosenquote Australiens sowie weitere am Donnerstag anstehende Beschäftigungsberichte beobachten, die neue Hinweise auf die Stärke des Arbeitsmarktes und die nächsten geldpolitischen Schritte der RBA geben könnten.
Auf US-Seite richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf den US-PCE-Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wird. Die vorherige Veröffentlichung zeigte, dass der Gesamt-PCE-Preisindex im April um 3,8% im Jahresvergleich stieg, während der Kern-PCE bei 3,3% lag und die Inflation damit über der Komfortzone der Fed blieb.
Kurzfristige technische Analyse:
Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6887 und setzt eine kurzfristige bärische Tendenz fort, da der Kurs unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6962 und dem 100-Perioden SMA bei 0,7048 bleibt. Das Paar drückt gegen eine nahegelegene Unterstützung, wobei der Relative Strength Index (RSI) in stark überverkauftes Gebiet bei etwa 16 absinkt, was auf ein überdehntes Abwärtsmomentum hinweist, aber noch keine bedeutende Erholung ausgelöst hat.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,6892, gefolgt von 0,6902 und 0,6919, wobei der 20-Perioden SMA bei 0,6962 und der 100-Perioden SMA bei 0,7048 eine breitere Angebotszone darüber verstärken. Auf der Unterseite bietet die kürzlich getestete Marke von 0,6885 unmittelbare Unterstützung; ein entscheidender Bruch darunter würde weitere Schwäche offenbaren, während ein Halten über diesem Pivot eine korrigierende Gegenbewegung innerhalb des vorherrschenden Abwärtstrends ermöglichen könnte.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
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