- AUD/JPY gibt in der frühen europäischen Sitzung am Freitag auf etwa 109,15 nach.
- Die japanische CPI-Inflation fiel im ersten Mal seit März 2022 unter das Ziel von 2% der BoJ.
- Das Währungspaar behält die konstruktive Perspektive im mittelfristigen Bereich über dem wichtigen 100-Tage-EMA bei.
- Der unmittelbare Widerstand wird bei 110,68 gesehen; das erste Abwärtsziel, auf das man achten sollte, ist 108,65.
Das Währungspaar AUD/JPY verliert während der frühen europäischen Sitzung am Freitag an Boden und liegt bei etwa 109,15. Eine Verschiebung hin zu einer risikoaversen Stimmung und die schwachen australischen Beschäftigungsdaten für Januar ziehen den Aussie gegenüber dem japanischen Yen (JPY) nach unten.
Andererseits könnten die schwachen Daten zur japanischen Verbraucherpreisindex (CPI)-Inflation die Erwartungen an Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) kurzfristig belasten. Dies könnte wiederum den JPY untergraben und Rückenwind für das Währungspaar schaffen.
Die am Freitag vom japanischen Statistikamt veröffentlichten Daten zeigten, dass der nationale CPI im Januar um 1,5% im Jahresvergleich stieg, verglichen mit 2,1% im Dezember. Dieser Wert erreichte den niedrigsten Stand seit März 2022. In der Zwischenzeit sank die Kerninflationsrate, die frische Lebensmittel ausschließt, im Januar von 2,4% im Dezember auf 2,0% im Jahresvergleich. Der Wert entsprach den Markterwartungen. Die sogenannte "Kern-Kern"-Inflation, die frische Lebensmittel und Energie ausschließt, fiel im Januar auf 2,6% im Jahresvergleich, nach zuvor 2,9%.
Technische Analyse:
Im Tageschart hält sich AUD/JPY über dem 100-Tage-EMA, was einen mittelfristigen Aufwärtstrend verstärkt und die Neigung zum Kauf bei Rücksetzern aufrechterhält. Der RSI bei 57,79 bleibt über der 50-Linie, während das Momentum von früheren Höchstständen abkühlt, aber unterstützend bleibt. Der Preis liegt über dem 20-Tage-Mittelband der Bollinger-Bänder und neigt sich in Richtung des oberen Bandes bei 110,68. Die Bänder weiten sich allmählich, was auf einen starken bullischen Druck hinweist; ein Schlusskurs über dem oberen Band könnte den Anstieg verlängern.
Die Bollinger-Struktur bleibt günstig, da der Preis die obere Hälfte des Bandes verfolgt, obwohl die Nähe zum oberen Band den unmittelbaren Aufwärtstrend begrenzen würde, wenn das Momentum nachlässt. Die erste Unterstützung liegt bei 108,65 (Mittelband), während ein tieferer Rücksetzer 106,65 (unteres Band) testen könnte, bevor 104,25 (100-Tage-EMA) erreicht wird. Das Halten über diesen Ebenen würde den breiteren Aufwärtstrend intakt halten und eine Aufwärtsneigung in den kommenden Sitzungen aufrechterhalten.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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Das sollten Sie am Freitag, den 20. Februar, im Blick behalten:
Die Zahl der US-Bürger, die neue Anträge auf Arbeitslosenversicherung einreichten, sank auf 206K, was deutlich unter den ursprünglichen Schätzungen von 225K liegt und im Vergleich zur revidierten Zahl von 229K in der Vorwoche, so das US-Arbeitsministerium.