Die Strategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, verweisen darauf, dass der japanische Yen (JPY) leicht fester notiert. Das Währungspaar USD/JPY habe sich knapp unter dem wichtigen Widerstandsbereich bei 160 stabilisiert. Zugleich betonen sie, dass das Risiko staatlicher Eingriffe am Devisenmarkt hoch bleibe, da sich das Paar dieser psychologisch bedeutenden Marke nähere. Die Märkte preisen inzwischen spürbare Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) bis Dezember ein, während der RSI-Indikator weiterhin aufwärtsgerichtet bleibt. Nach Einschätzung der Bank gibt es oberhalb von 160 nur wenige weitere kurzfristige Widerstände.

Yen stabilisiert sich, Interventionsrisiko bleibt hoch

"Der Yen legt gegenüber dem US-Dollar leicht um 0,1 Prozent zu und zeigt Anzeichen einer Stabilisierung knapp oberhalb einer wichtigen technischen Unterstützungszone (Widerstand bei USD/JPY liegt bei 160)."

"Das kurzfristige Risiko bleibt auf mögliche offizielle Maßnahmen zur Steuerung des Devisenmarktes (Interventionen) gerichtet, da sich USD/JPY der psychologisch wichtigen Marke von 160 nähert."

"Die Äußerungen von BoJ-Gouverneur Ueda hatten einen restriktiven Unterton und signalisierten, dass sich der Leitzins noch nicht im neutralen Bereich befindet."

"Die Märkte preisen für die nächste Sitzung eine Straffung um rund 22 Basispunkte ein, bis Dezember werden nahezu 50 Basispunkte erwartet."

"Für USD/JPY verweisen wir auf die positive Dynamik im RSI-Indikator und sehen oberhalb der Marke von 160 nur wenige zusätzliche kurzfristige Widerstände."

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