WTI konnte sich bis zum Donnerstag gut erholen, bevor am Freitag die Gewinne vom Tisch genommen wurden. Hier stellt sich die Frage, ob die Bullen in der kommenden Woche zurückkehren, oder eine erneute Verkaufswelle wartet. Stützende Fakten gibt es für beide Seiten. Welche das sind, lesen Sie in den folgenden Zeilen. In der morgigen LIVE-Analyse bespricht Tickmill Analyst Mike Seidl ab 8:30 Uhr neben dem WTI auch den bullischen Ausbruchsversuch im GBPUSD und das zögerliche Verhalten des deutschen Leitindex DAX an der Marke von 13.000 Punkten.
WTI scheitert erneut am Widerstand

Die Schwankungsbreite im schwarzen Gold bleibt weiter hoch. Nach dem Kursrutsch vom Augusthoch über 43,45 USD bis auf 36,02 USD erholte sich das WTI zwar bis in den Bereich um den Widerstand bei 41,30 USD. Doch gleich danach ging es mit ordentlicher Dynamik wieder abwärts. Allerdings nicht mehr ganz so tief wie im September. Mit dem aktuellen Oktobertief bei 36,50 USD schaffte es der Markt, ein höheres Tief zu generieren. Damit ist zunächst ein erster Grundstein für einen möglichen Richtungswechsel gelegt worden. Aus derzeitiger Sicht stehen die Chancen allerdings weniger gut. Denn dafür müssten die Käufer bereit sein, nachhaltig Preise oberhalb der Marke von 41,30 USD zu zahlen. Das würde den dort befindlichen Widerstand aus dem Markt nehmen und den Weg über das blau markierte Drehlevel um 42,15 USD hin zum Augusthoch ebnen. Kommt es jedoch wieder zu einem klassischen Abprallszenario, stehen im Tageschartverlauf der Schwungbereich um 38,65 USD sowie das Oktobertief bei 36,50 USD als deutlich tiefere Auffanglevel bereit.
Die Aufwärtsdynamik sollte nicht unterschätzt werden

Ob es soweit kommt oder nicht, muss noch entschieden werden. Die Level für die initiale Bewegungsentscheidung liefert die Freitagskerze mit den Extremen bei 41,39 USD und 40,32 USD. Kurse oberhalb der Kerze spielen direkt den Bullen in die Karten. Notierungen unterhalb der Kerze geben hingegen ein klares Signal für die Chartunterseite. Denn dadurch fällt die im Stundenchart ersichtliche Unterstützungsmarke (magentafarbenes Rechteck). Das lässt - zumindest kurzfristig -einen wachsenden Verkaufsdruck erwarten und spricht für eine Korrekturausweitung im Sinne der vorangegangenen Aufwärtsdynamik. Als Pivotlevel für erneute Kurssteigerungen dienen hierfür die Zwischentiefs eben dieser Aufwärtsbewegung um 39,19 USD, 39,00 USD, 38,32 USD sowie 37,50 USD. Wirken diese Level jedoch als Verkaufsverstärker, richtet sich der Fokus auf die letzte Barriere vor dem Ende der bullischen Avancen. Dann entscheidet das Oktobertief bei 36,50 USD darüber, ob ein Aufwärtstrend aus technischer Sicht noch eine Chance hat oder nicht.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.co.uk/de/education/webinars/93017117289/1594017000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Risikohinweis: 75% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Handel mit CFD’s bei Tickmill UK Ltd.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP -30%? Ripple Prognose warnt vor Absturz
XRP steht unter massivem Druck. Der Kurs notiert am Dienstag bei rund 1,35 US-Dollar – und die Lage ist explosiv. Auslöser der jüngsten Verkaufswelle: Die USA haben gemeinsam mit Israel Angriffe auf Iran gestartet. Dabei wurde Irans Oberster Führer Ali Khamenei getötet.
Kriegsschock! Ölpreis explodiert – 3 Energieaktien im Fokus
Der Ölpreis explodiert – und die Börse bekommt es mit der Angst zu tun. Nach den Angriffen der USA und Israels auf Iran steht der Nahe Osten am Rande einer großflächigen Eskalation. Und genau jetzt trifft dieser Konflikt auf einen Energiesektor, der ohnehin schon heiß gelaufen ist.
Silberpreis vor Mega-Explosion? 242 Millionen Defizit!
Der Silberpreis steht vor einer explosiven Konstellation. Acht Jahre Defizit in Folge. Historisch niedrige Lagerbestände. Und eine Investmentnachfrage, die einfach nicht abreißt.
Stellar riskiert tiefere Verluste, da sich die Derivatemetriken ins Negative wenden
Stellar wird zum Zeitpunkt des Schreibens am Dienstag unter 0,16 $ in Rot gehandelt, nach einer leichten Erholung am Vortag. Schwache Derivatedaten begrenzen die Erholung, während ein ungünstiger technischer Ausblick auf eine tiefere Korrektur des XLM-Tokens in den kommenden Tagen hindeutet.
Forex Today: USD behauptet sich, während das Chaos im Nahen Osten sich ausbreitet
Der US-Dollar (USD) sammelt weiterhin Stärke gegenüber seinen Rivalen nach der bullischen Bewegung am Montag, wobei der USD-Index am Dienstagmorgen in Europa über 98,80 schwankt, dem höchsten Stand seit Ende Januar. Der wirtschaftliche Kalender der Eurozone wird später am Tag vorläufige Daten zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für Februar enthalten. Dennoch werden die Marktteilnehmer weiterhin auf Nachrichten zur Krise im Nahen Osten achten und den Kommentaren der Zentralbanker besondere Aufmerksamkeit schenken.