Die abgelaufene Handelswoche hatte es für die Aktienmärkte in sich. Es galt unzählige Quartalsberichte sowie die beiden Notenbanksitzungen der FED und der EZB zu verarbeiten. Die Bilanzen fielen gemischt aus. Die Notenbänker zeigten sich weniger Angriffslustig und sehen sich auf Kurs. Am Ende haben sich die Bullen durchgesetzt. Der Risikohunger nimmt wieder zu und die Investmentquoten steigen.

Der DAX verteidigt seine Gewinne

Die Pessimisten mögen es kaum glauben, doch es ist wahr. Die Rally im DAX geht derzeit ungehindert weiter. Daran konnte auch die EZB mit ihrer Ankündigung weiterer Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung nichts ändern. Auch die gemischt ausgefallenen Unternehmensergebnisse haben die Kauflaune der Händler nicht getrübt. Gute Ausblicke werden belohnt und deutliche Kursabschläge werden genutzt, um günstig einzusteigen.

In der kommenden Woche gibt es auch einige Kurstreiber in der Berichtssaion. So liefern mit Linde (10%),  Siemens (8%) und Siemens Energy (0,6%) sowie die Deutsche Börse (2,6%) vier Unternehmen aus dem deutschen Leitindex mit einer Gesamtgewichtung von über 20 % ihre Ergebnisse für das abgelaufene Quartal, samt Ausblick für die kommenden Monate.

Die Chartlage beim DAX

Aus charttechnischer Sicht zeigt sich das Börsenbarometer weiterhin recht stark. Der Ausbruch aus der Korrektur im Aufwärtstrend lieft mit Momentum über das Zwischenhoch bei gut 15.270 Punkten. Zwar konnte das Wochenhoch vom Donnerstag bei 15.553 Punkten am Freitag nicht ganz gehalten werden, doch die auch die Freitagskerze zeigt keine Anzeichen eines Stimmungswechsels.

Sollte es zu Gewinnmitnahmen kommen, ist der DAX im Bereich um das Level zwischen 14.900 Punkten und 15.000 Punkten unterstützt. Der Sprung über die Marke von 15.553 Punkten ebnet den Weg zum Widerstandslevel bei gut 15.725 Punkten.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Auftraggeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

 

Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebeleffekten schnell Geld zu verlieren. 75% und 73% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie CFDs mit Tickmill UK Ltd bzw. Tickmill Europe Ltd handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

Geheime Käufe? Ripple (XRP) trotzt dem Markt - 1,25 Mrd. Dollar sprechen Klartext

Geheime Käufe? Ripple (XRP) trotzt dem Markt - 1,25 Mrd. Dollar sprechen Klartext

Ripple (XRP) steht am Donnerstag bei 1,92 US-Dollar und hält sich damit knapp über der kritischen Unterstützung von 1,90 US-Dollar. Seit Wochenbeginn haben die Käufer das Kommando übernommen und den Kurs vom Wochentief bei 1,84 US-Dollar nach oben gedrückt.

10.000 Dollar Goldpreis: Das Szenario, das Anleger schockiert

10.000 Dollar Goldpreis: Das Szenario, das Anleger schockiert

Gold steht wieder im Rampenlicht. Und diesmal geht es nicht um ein paar Prozent mehr oder weniger. Laut SBG Securities könnte der Goldpreis noch in diesem Jahr auf bis zu 10.000 US-Dollar je Unze steigen. Eine Prognose, die nach Übertreibung klingt – aber auf handfesten Argumenten beruht.

Ethereum wackelt an der 3000-Dollar-Marke – Großanleger werden vorsichtig

Ethereum wackelt an der 3000-Dollar-Marke – Großanleger werden vorsichtig

Ethereum (ETH) tut sich am Mittwoch schwer, die Marke von 3000 US-Dollar zu halten. Mehrere Onchain-Kennzahlen senden dabei widersprüchliche Signale.

Dashs Abwärtsmomentum wächst, da die 50-Dollar-Marke in Sicht kommt

Dashs Abwärtsmomentum wächst, da die 50-Dollar-Marke in Sicht kommt

Dash sieht sich intensiven Gegenwinden gegenüber und verzeichnete zum Zeitpunkt der Presseberichterstattung am Donnerstag einen Rückgang von 3%, wodurch ein breiterer zweiwöchiger Rückgang ausgeweitet wird, der den wichtigen 50-Tage-Exponential Moving Average bei 55,93 USD ins Rampenlicht rückt.

Forex Today: Yen schwach, Gold steigt deutlich

Forex Today: Yen schwach, Gold steigt deutlich

Die breit angelegte Erholung des US-Dollars (USD) ist vor den europäischen Eröffnungsglocken ins Stocken geraten, da Bedenken über die Unabhängigkeit der US-Notenbank (Fed) und drohende wirtschaftliche sowie geopolitische Risiken eine vorsichtige Entscheidung der US-Zentralbank überschattet haben.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten