• USD/JPY gewinnt am Mittwoch wieder an positiver Zugkraft, da erneute fiskalische Bedenken auf den JPY lasten.
  • Ein positiver Risikoton belastet ebenfalls den sicheren Hafen JPY und unterstützt die Kassapreise inmitten eines festeren USD.
  • Die divergierenden geldpolitischen Erwartungen von BoJ und Fed erfordern Vorsicht für die Bullen im Vorfeld des FOMC-Protokolls.

Das Währungspaar USD/JPY zieht frische Käufer an, nachdem es am Vortag gute Preisschwankungen in beide Richtungen gab, und hält sich in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung am Mittwoch in der Nähe der Region von 153,70. Der japanische Yen (JPY) steht unter Druck durch erneute Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Gesundheit Japans und die Befürchtung, dass Japans Premierministerin Sanae Takaichi gegen weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) vorgehen wird. Darüber hinaus untergräbt die vorherrschende Risikobereitschaft den sicheren Hafenstatus des JPY weiter, was zusammen mit einem moderaten Anstieg des US-Dollars (USD) zu einem entscheidenden Faktor wird, der als Rückenwind für das Währungspaar wirkt.

Die zu Beginn dieser Woche veröffentlichten Daten zeigten, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Japans im Oktober-Dezember-Quartal um 0,1% gewachsen ist, was unter den Markterwartungen von 0,4% liegt. Hinzu kommt, dass die Lesung des vorherigen Quartals nach unten revidiert wurde und eine Kontraktion von 0,7% zeigt, was zusätzlichen Druck auf Japans PM Takaichi ausübt, mehr Stimulus anzukündigen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnte jedoch vor einer Senkung der Verbrauchssteuer und erklärte, dies würde den fiskalischen Spielraum Japans erodieren und die Schuldenrisiken erhöhen. Dies verstärkt die Sorgen auf dem Markt, dass Takaichis fiskalische Ausgaben das hohe Verhältnis von Schulden zu BIP Japans in die Höhe treiben könnten und belastet den JPY.

In der Zwischenzeit haben Händler die Möglichkeit eingepreist, dass die Zentralbank die Zinsen möglicherweise bereits im März oder April anheben könnte. Dennoch hat Takaichis historischer Wahlsieg die Aufmerksamkeit des Marktes darauf gelenkt, ob die dovishe Premierministerin ihre Forderungen erneuern wird, dass die Zentralbank die Zinsen niedrig hält. Dies hat in größerem Maße die Daten überschattet, die zeigen, dass Japans Exporte im schnellsten Tempo seit November 2022 gestiegen sind. Darüber hinaus ergab die Reuters Tankan-Umfrage, dass das Vertrauen der japanischen Hersteller im Februar zum ersten Mal seit drei Monaten gestiegen ist. Außerdem forderte der IWF Japan auf, die Zinsen zu erhöhen, um die Inflationserwartungen gut verankert zu halten.

Dies kommt zusätzlich zu den Hoffnungen, dass Takaichi fiskalisch verantwortungsbewusst sein könnte und dass ihre Politik die Wirtschaft ankurbeln wird, was die BoJ dazu bewegen könnte, ihren Kurs der Normalisierung der Geldpolitik beizubehalten. Dies stellt eine signifikante Divergenz im Vergleich zu den dovishen Erwartungen der Federal Reserve (Fed) dar und sollte die USD-Bullen davon abhalten, aggressive bullische Wetten abzuschließen. Anleger könnten auch abwarten, bis das FOMC-Protokoll veröffentlicht wird, um weitere Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed zu erhalten. Darüber hinaus werden der nationale Verbraucherpreisindex (CPI) Japans und der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) der USA, die beide am Freitag fällig sind, frischen Antrieb für das USD/JPY-Paar liefern.

USD/JPY Tageschart

Chart Analyse USD/JPY

Technische Analyse:

Aus technischer Sicht zeigten die Kassapreise zu Beginn dieser Woche erneut eine gewisse Widerstandsfähigkeit in der Nähe des 200-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitts (EMA), und die anschließende Aufwärtsbewegung begünstigt bullische Händler. Der SMA zeigt einen Aufwärtstrend und bewahrt eine breitere bullische Tendenz und dämpft Rückschläge.

Darüber hinaus liegt der Moving Average Convergence Divergence (MACD) unter der Nulllinie mit einem sich verengenden negativen Wert, was auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeutet. Hinzu kommt, dass der Relative Strength Index (RSI) bei 42 (neutral) ansteigt und mit Stabilisierungsversuchen übereinstimmt.

Gemessen vom Tief bei 140,13 bis zum Hoch bei 159,28 bietet das 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 151,97 kurzfristige Unterstützung, und eine Erholung aus diesem Bereich könnte das 23,6%-Retracement bei 154,76 anvisieren. Ein täglicher Schlusskurs unterhalb der genannten Unterstützung würde Raum für eine tiefere Konsolidierung eröffnen, während ein Schlusskurs über der 23,6%-Schwelle die Erholungsaussichten stärken würde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

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