EURCAD schwingt aktuell um die Unterseite einer langfristigen Tradingrange. Entscheidet sich die FX-Paarung für die Rückkehr in die Range, bekommen In-Range-Trading-Strategien eine neue Chance. Fallen die Kurse allerdings wieder deutlich unter die Range, ist der Weg frei in tiefere Regionen. Welche Kursmarken nun wichtig sind, erfahren Sie sowohl in den folgenden Zeilen als auch in der LIVE-Besprechung mit dem Währungsexperten Mike Seidl.
EURCAD hält das Tor offen für Bulle und Bär

EURCAD hat sich in den vergangenen Monaten in einer weiten Range zwischen 1,57400 CAD und 1,53400 CAD beweg. Anfang des Jahres kam es zu einem Ausbruchsversuch durch die Rangeunterseite. Dabei markierte die FX-Paarung im Bereich um 1,52630 CAD zunächst ein neues Jahrestief, bevor die Käufer dem EURCAD wieder zur Kursanstiegen in die Range verholfen. Nun kam es in den vergangenen Handelstagen erneut sowohl zu Kursen unterhalb der Range als auch zum Test der kleinen Unterstützung am Jahrestief. Am Tief kam es zum Wochenauftakt ebenfalls wieder zu erhöhtem Kaufinteresse und zum Test der Rangeunterseite.
Der Markt kann sich aktuell nicht richtig entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Kommt es zu Notierungen unterhalb von 1,52630 CAD, bieten die tieferen Swinglows um 1,51950 CAD und 1,51500 CAD die nächsten Orientierungslevel. Einer Rückkehr in die Range hingegen stellen – je nach Ausdehnung der Gegenbewegung – das Zwischenhoch um 1,54420 CAD und 1,55930 CAD mögliche Zielbereiche dar. Egal, wie die Entscheidung am Rangeende ausgeht, es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gute Chance auf Bewegung zu erwarten.
Die Rückkehrchance in die Range

So lange die Kurse nicht nachhaltig über die Marke von 1,53789 CAD ansteigen, sieht es eher nach einer anstehenden Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsdynamik aus. Kommt es jedoch zu stabilen Notierungen über diesem Level, richtet sich der Fokus eher auf die Chartoberseite aus. In diesem Fall bieten das Zwischenhoch um 1,54420 CAD sowie der darüber liegende Drehbereich um 1,55130 CAD die ersten charttechnischen Wegpunkte in Richtung des um 1,55930 CAD verorteten Verkaufsbereichs.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Risikohinweis: 65% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Handel mit CFD’s bei Tickmill Europe Ltd.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP unter Druck: Warum Ripple trotz Millionen-Zuflüssen nicht vom Fleck kommt
XRP tritt auf der Stelle. Während viele Anleger auf den großen Befreiungsschlag hoffen, zeigt der Markt dem Ripple-Token aktuell die kalte Schulter. Am Mittwoch notiert XRP bei rund 1,88 US-Dollar – nach einem kurzen Ausflug auf 1,95 US-Dollar am Vortag. Die Richtung? Wieder nach unten.
Silberpreis schockt Anleger: Diese 150-Dollar-Prognose sprengt alles
Was hier gerade am Silbermarkt passiert, ist nichts weniger als eine Sensation. Während viele Anleger noch auf Gold starren, ist Silber in den vergangenen zwei Wochen um mehr als 30 % nach oben geschossen.
Ethereum-ETFs ziehen plötzlich Millionen an – doch Anleger bleiben skeptisch
US-Spot-ETFs auf Ethereum (ETH) haben am Montag netto knapp 117 Millionen US-Dollar an Zuflüssen verzeichnet und damit eine viertägige Phase mit Abflüssen beendet. Das geht aus Daten von SoSoValue hervor. Der positive Saldo ging ausschließlich auf das Produkt FETH von Fidelity zurück, das 137,2 Millionen Dollar einsammelte. Der Ethereum-ETF ETHA von BlackRock verzeichnete hingegen Abflüsse von 20,2 Millionen Dollar, während andere Produkte unverändert blieben.
Federal Reserve wird voraussichtlich die Zinssätze stabil halten, während Trumps neue Vorsitzendenwahl bevorsteht
Es wird erwartet, dass die US-Notenbank die Leitzinsen nach der ersten Sitzung im Jahr 2026 unverändert lässt. Die Kommentare von Fed-Vorsitzendem Powell zur geldpolitischen Perspektive werden von den Investoren aufmerksam verfolgt werden.
Forex Today: Yen schwach, Gold steigt deutlich
Der US-Dollar (USD) erholt sich etwas und notiert nahe 97,10, während die europäische Handelszeit beginnt. Dennoch könnte das potenzielle Aufwärtspotenzial des Greenbacks angesichts der Bedenken über die Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed) und die Sorgen über eine weitere US-Regierungsstilllegung begrenzt sein.