• Gold konsolidiert den Anstieg zum monatlichen Höchststand von 5.250 USD im asiatischen Handel am Dienstag.
  • Der US-Dollar findet Nachfrage, da die Liquidität zurückkehrt und die Risikostimmung sich erholt, trotz der Unsicherheiten bezüglich der US-Zölle.  
  • Gold verteidigt den Widerstand bei 61,8% Fibo bei 5.142 USD während des Rückzugs, der tägliche RSI bleibt bullisch.

Gold testet am frühen Dienstag die Gebote unterhalb der 5.200 USD-Marke und konsolidiert den Anstieg zu den Einmonats-Höchstständen von 5.250 USD. Die Käufer scheinen nach vier aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Gewinnen eine Verschnaufpause eingelegt zu haben.  

Gold pausiert vor dem nächsten Anstieg

Mit der Wiedereröffnung der chinesischen und japanischen Märkte ist der Optimismus zurückgekehrt, begleitet von Liquidität, was dem US-Dollar (USD) eine Atempause ermöglicht.

Die Märkte griffen nach der Zolldiskussion, die am Wochenende von US-Präsident Donald Trump ausgelöst wurde, zu „Sell America“-Handelsstrategien, was das Vertrauen der Anleger untergrub.

Der Ausverkauf an der Wall Street setzte sich am Montag angesichts der Unsicherheiten über Trumps Zölle, steigende geopolitische Risiken und Nervosität vor dem Gewinnbericht des KI-Pioniers Nvidia am Mittwoch fort.

Gold beendete seine vier Tage währende Gewinnserie aufgrund einer moderaten USD-Rückkehr und testete die kritische Unterstützung bei 5.142 USD während des Rückzugs von den monatlichen Höchstständen.

Die Märkte achten weiterhin genau auf die Schlagzeilen zu Zöllen, insbesondere nachdem das Wall Street Journal (WSJ) am frühen Dienstag berichtete, dass Trumps Verwaltung neue nationale Sicherheitszölle auf ein halbes Dutzend Branchen in Erwägung zieht, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs am Freitag viele seiner Abgaben für die zweite Amtszeit aufgehoben hatte, 

Zusätzlich bleiben auch geopolitische Risiken im Spiel, da die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran weiter brodeln.

Außerdem kommen die anhaltenden Erwartungen von mindestens zwei Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr hinzu, und diese Faktoren werden wahrscheinlich dafür sorgen, dass der traditionelle Wertspeicher Gold nach unten hin gepuffert bleibt.

Darüber hinaus bleibt Gold aufgrund der robusten Investitionsnachfrage aus Indien unterstützt, trotz der Rekordpreise, so Money Metals Exchange.

Technische Analyse des Goldpreises: Tageschart

Chart Analysis XAU/USD

Der 21-Tage Simple Moving Average (SMA) liegt über den 50-, 100- und 200-Tage SMAs, wobei alle Steigungen ansteigen und einen festen bullischen Bias unterstreichen. Der Preis hält sich über diesen Trendmarkern, wobei der 21-Tage SMA bei 5.029,61 USD nahe dynamische Unterstützung bietet. Der 14-Tage RSI liegt bei 59,50, gerade über der Mittellinie, was den stabilen Aufwärtsmomentum verstärkt.

Gemessen vom Hoch bei 5.597,89 USD bis zum Tief bei 4.401,99 USD stabilisiert sich der Preis zwischen dem 61,8%-Retracement bei 5.141,05 USD und dem 78,6%-Retracement bei 5.341,96 USD, wobei letzteres die Gewinne begrenzt. Ein täglicher Schlusskurs über dem 78,6%-Retracement könnte den Weg zum vorherigen Hoch öffnen, während eine Ablehnung dort das Risiko eines Rückzugs in Richtung des 50-Tage SMA bei 4.742,30 USD birgt. Solange der Preis die kurzfristigen Durchschnitte respektiert, begünstigt der kurzfristige Ton eine Erweiterung innerhalb des Retracement-Bereichs, bevor sich ein richtungsweisender Bruch entwickelt.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.

Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.

Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.

Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.

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