Mit Blick auf den Kursverlauf im als CABLE bekannten Währungspaar GBPUSD kann zu Recht davon gesprochen werden, dass es einen sehr starken Lauf nach oben gegeben hat. Seit einigen Wochen jedoch kommen die Kurse nicht vom Fleck. Ob die Seitwärtsphase die Ruhe vor dem nächsten Rallyschub ist oder die FX-Paarung vor einem größeren Rücksetzer steht, lässt sich noch nicht sagen. Doch die Charts geben genaue Referenzmarken für die Planung von kurz- und mittelfristigen Trades zur Hand. Um die Details zu erfahren, lesen Sie weiter oder werfen Sie einen Blick in die LIVE-Besprechung der tickenden Charts.
Das Potential reicht bis 1,50 USD

Der im Februar 2020 im GBPUSD begründete Aufwärtstrend hat die Kurse von unter 1,15000 USD bis zum aktuellen 52-Wochenhoch über die Marke von 1,42000 USD und damit recht nah an den Widerstand um das Verlaufshoch bei 1,43750 USD geführt. Dieses Level wurde zum ersten Mal im Februar Diesen Jahres erreicht. Hier folgte ein Abverkauf bis auf 1,36700 USD. Beim zweiten Versuch ein neues 52-Wochenhoch über der Marke von 1,42000 USD zu etablieren kam es bis dato zwar auch noch nicht zu einem positiven Ergeben. Jedoch ist das Marktverhalten deutlich anders. Statt eines Abverkaufs verharren die Kurse seit gut 3 Handelswochen auf einem hohen Niveau. Dieser Fakt lässt auf eine gewisse innere Stärke im GBPUSD schließen. Kommt es zum Ausbruch durch die Oberseite dieser Formation, steht kurzfristig zunächst der Test des Widerstands um 1,43750 JPY auf der Agenda. Bleiben die Käufer am Ball bieten sich das Potentialhoch aus der letzten Korrektur des Wochentrends bei 1,48300 USD bzw. das Verlaufshoch bei 1,50000 USD alt Tradingziele an.
Ein bärischer Ausbruch aus der Flagge ist nicht ausgeschlossen

Bei all den technischen Faktoren, die für eine direkte Fortsetzung des Aufwärtstrends sprechen, darf das Risiko für einen Ausbruch aus der Flaggenunterseite nicht aus den Augen verloren werden. Was für die Bullen ein negatives Ereignis und damit ein – zumindest temporäres – Schwächezeichen ist, ist für kurzfristig agierende Trader die Chance von einer Entladung der Verkäuferseite zu profitieren. Denn der Kursrutsch unter die Marke von 1,40700 USD dürfte den Verkaufsdruck erhöhen und einen Kursrutsch in Richtung Zwischentief bei 1,36700 USD. Als planbare Zwischenstationen auf dem Weg zum tieferen Kaufbereich dienen die untergeordneten Zwischentiefs um 1,40100 USD und 1,38000 USD.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.
Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 73% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Bitcoin rutscht unter 70.000 USD, da das Szenario eines fallenden Messers im Spiel ist
Zcash, Stacks und BNB gehören zu den größten Verlierern der letzten 24 Stunden, während Bitcoin am Donnerstag die 72.000 USD-Marke erreicht. Die Korrektur wird durch mehrere Faktoren vorangetrieben, darunter massive, stetige Abflüsse von Institutionen und großen Wallet-Investoren, eine risikoaverse Marktstimmung und die Verzögerung des Digital Asset Clarity Act.
Forex Today: BoE- und EZB-Politikentscheidungen werden die Marktvolatilität erhöhen
Die Anleger ziehen sich an den Rand zurück und die Märkte werden am frühen Donnerstag ruhig vor wichtigen Ereignissen. Die Bank of England (BoE) und die Europäische Zentralbank (EZB) werden beide später in der Sitzung geldpolitische Entscheidungen bekannt geben. Der US-Wirtschaftskalender wird die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sowie den JOLTS-Bericht über offene Stellen für Dezember enthalten.