EZB Preview: Niedrigere Makroprojektionen sind die Voraussetzung für längeren politischen Stillstand


  • EZB Rat wird die Zinsen im März genauso unverändert lassen, wie die Forward Guidance
  • Die EZB Wachstums- und Inflationsprognosen werden vor allem kurzfristig gesenkt werden müssen
  • Die EZB wird sich wahrscheinlich für eine abwartende Haltung entscheiden und nicht über TLTROs als Kreditunterstützungsmechanismus sprechen

Die wichtigste Botschaft wird sein, dass die negativen Risiken im Zusammenhang mit den Wachstumsaussichten der Eurozone zunehmen, was den Wechselkurs belastet.

Der EZB Rat wird seine Geldpolitik unverändert lassen, während die kurzfristigen Wachstums- und Inflationsprognosen gesenkt werden. Die politische Botschaft der EZB Präsident Mario Draghi Pressekonferenz wird am 7. März im Fokus stehen.

Die geldpolitische Haltung der EZB wird gegenüber der Januar Sitzung nahezu unverändert bleiben. Die Zunahme der negativen Eurozonen Wachstumsrisiken und die Unsicherheit im Hinblick auf ein neues Konjunkturprogramm, erst drei Monate nach dem Ende des Anleihekaufprogramm im Dezember, sind Faktoren, die für die Investoren von Interesse sind.

Die Auswirkungen der EZB-Sitzung auf den Zins- und Währungsmarkt werden mit niedrigeren Wachstum- und Inflationsprognosen bearish sein und so können sich die Politiker mit alternativen Impulsen Zeit lassen. Selbst mit der erhöhten Volatilität während der Mario Draghi Pressekonferenz, dürfte der EUR/USD in seiner 1,1200-1,1400 Range bleiben.

Die allgemeine Einschätzung der wirtschaftlichen Situation der Eurozone ist realistisch, aber die politischen Entscheidungsträger werden die aktuelle Verlangsamung als eine natürliche Reaktion betrachten, nach dem es jahrelang zu einer Expansion gekommen war.

Der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Ewald Nowotny sagte am 27. Februar gegenüber der italienischen Zeitung La Stampa, dass eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums der Eurozone nach einer 4-5 jährigen Expansion normal ist. „Die Verlangsamung der europäischen Wirtschaft ist erheblich und die EZB könnte gezwungen sein ihre Zinsprognose zu ändern, wenn klar wird, dass die Situation nicht nur vorübergehend ist“, sagt Francois Villeroy, Gouverneur der Banque de France, am 17. Februar.

Die Einführung der lang diskutierten langfristigen Refinanzierungsgeschäfte (TLTROs) wird wahrscheinlich noch nicht auf der Tagesordnung stehen, auch wenn dies laut der EZB Spitze ein Erfolg versprechendes Instrument ist. Der EZB Chefökonom Peter Praet sagte am 19. Februar gegenüber der Börsen-Zeitung, dass TLTROs ein sehr nützliches Instrument zur Bewältigung von Beeinträchtigungen bei der Übertragung der Geldpolitik in die Wirtschaft waren. Vor allem bei einer stärkeren Abschwächung der Eurozonen Wirtschaft erfüllt dieses Instrument seine Zwecke.

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