- Der EUR/USD startete am Sonntag mit einem Gap in den Handel, der jedoch schnell geschlossen wurde.
- Eine Reihe von Daten, die das Paar nach oben hätten befördern können, zeigten keine Wirkung.
- Die technischen Gegebenheiten sind für das Paar leicht bearish
Der EUR/USD wird in der Mitte der 1,1300 gehandelt, da er sich von den Hochs aus dem Bereich der 1,1400 zurück zog. Das Paar startete aus 2 Gründen positiv in den Handel.
1) Trump will schwächeren Dollar:
Präsident Donald Trump hielt am Wochenende in Maryland eine Rede und er schlug der Fed vor, Zinserhöhungen und eine weitere Straffung der Geldpolitik zu vermeiden. Er sprach sich ebenfalls gegen einen stärkeren Dollar aus.
2) Optimismus der Handelsgespräche:
Das Wall Street Journal berichtete das es bei den US-China Handelsgesprächen Fortschritte gab. Die US Regierung erklärte sich angeblich bereits, die zuletzt erhobenen Zölle auf chinesische Importe abzuschaffen. Aus dem Reich der Mitte war zu hören, dass man ein Gesetz zu den ausländischen Investitionen und somit zur Stärkung des IP-Schutz verabschieden will, was eine wichtige US Forderung gewesen ist. Die bessere Risikostimmung belastet den sicheren Hafen des Dollar.
Beide Entwicklungen ließe den Dollar fallen und so konnte der EUR/USD die Woche mit einem bullish Gap eröffnen. Der EUR/USD startete bei 1,1380 in den Handel, doch der Gap wurde schnell geschlossen.
Es scheint, als ob sich die Märkte daran gewöhnt haben, dass Trump die Fed Politik kritisiert, die zuletzt Ende 2018 verschärft wurde. Was die Handelsgespräche anbetrifft, so äußerte sich Larry Kudlow zuletzt positiv. Eine bedeutende Entwicklung steht uns in dieser Sache jedoch noch bevor, wenn es zwischen dem Treffen zwischen den Präsidenten Trump und Xi Jinping kommt.
Kann ein Währungspaar auf gute Nachrichten nicht entsprechend reagieren, so deutet dies auf eine Schwäche hin und damit wird eine Abwärtsbewegung attraktiver.
Am Freitag erlebten wir eine ähnliche Reaktion. Der US ISM Produktion PMI blieb mit 54,2 hinter den Erwartungen zurück und es handelte sich um den niedrigsten Stand seit 3 Jahren. Das Paar konnte nur kurz steigen und anschließend kam es zu einer Abwärtsbewegung.
Neben der US-Dollar Nachfrage, spielen auch die abnehmenden Erwartungen gegenüber dem Europa Wachstum eine Rolle. Heute erwartet uns noch das Sentix Investorenvertrauen, welches die aktuellen Geschäftsbedingungen beleuchtet. Erwartet wird, dass dieses im negativen Bereich bleibt. Die Europäische Zentralbank wird die Daten beobachten, bevor es am Donnerstag zu der wichtigen Sitzung kommt.
EUR/USD Technische Analyse für den 4. März 2019
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Das Momentum widmet sich auf dem 4-Stundenchart der Abwärtsbewegung und so fiel das Paar auch unter den 50-/200-SMA, was ein bearish Signal ist.
Eine Unterstützung liegt bei 1,1330, die im Februar mehrfach eine Rolle spielte. Darunter liegen die 1,1315 (Tief Ende Februar), 1,1295 (Januar Swingtief), sowie die 1,1275, 1,1250 und 1,1235.
Ein schwacher Widerstand liegt bei 1,1355, gefolgt von der 1,1372 (Double Top). In den letzten Tagen begrenzte die 1,1390 den EUR/USD mehrfach, gefolgt vom Freitag Swinghoch bei 1,1410 und dem Februar Hoch von 1,1420.
Insgesamt präsentiert sich der Euro/Dollar Chart schwankend.
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