- Der EUR/USD fällt weiter, während der USD steigt
- Globale Verlangsamung favorisiert den USD
- Charttechnik ist für das Paar bearish
Der EUR/USD notiert in der Nähe der 1,1400 und er baute seine Verluste aus. Die Märkte gehen davon aus, dass die US Wirtschaft den Einäugigen unter den Blinden darstellt. Die US Zentralbank wurde dovish und die Wirtschaft schneidet besser ab als der Rest der Welt. Dies zeigte ich sich auch mit dem guten US NFP Bericht am Freitag.
Und wie läuft es in der Eurozone? Das Sentix Investorenvertrauen wurde am Montag veröffentlicht und es fiel auf -3,7, was den zunehmenden Pessimismus wiederspiegelt. Der Eurozonen Dienstleistung PMI für Januar liegt bei 51,2, was gegenüber der vorherigen Lesung von 50,8 eine leichte Verbesserung darstellt.
Das Ergebnis liegt jedoch kaum über der wichtigen 50, welche die Schwelle zwischen Wachstum und Kontraktion darstellt. Es liegt weit von dem US Dezember Ergebnis von 57,6 entfernt und es werden keine wesentlichen Änderungen erwartet.
Doch nicht alles ist in den USA rosig: die Werksaufträge Fällen im Dezember um -0,6 %, was schlechter war als erwartet. Dennoch liegt die amerikanische Wirtschaft an der Spitze.
Neben den US ISM Daten erwartet uns am Mittwoch die Präsident Donald Trump Rede zur Lage der Nation. Erwähnungen zu Infrastrukturausgaben und Steuersenkungen können die Märkte beeinflussen.
EUR/USD Technische Analyse für den 5. Februar 2019
Zusammen mit der Abwärtsbewegung wurden einige Indikatoren bearish. Der EUR/USD durchbrach den 50-/200-SMA. Dies ist eindeutig ein bearish Signal. Auch das Momentum wurde negativ, nach dem es einige Tage positiv war. Der Relative Strength Index tendiert nach unten, aber überverkaufte Bedingungen wurden bis jetzt nicht erreicht.
Insgesamt bleibt festzustellen, dass die Bären die Kontrolle haben.
Eine Unterstützung liegt mit dem Ende Januar Tief bei 1,1405, gefolgt vom Tief der letzten Woche bei 1,1390. Darunter befinden sich das Mitte Januar Tief von 1,1340, der Dezember Double Bottom von 1,1310 und das 2019 Tief von 1,1290.
Widerstände befinden sich am Ende Januar Niveau von 1,1430, 1,1450, am Swinghoch des neuen Monats bei 1,1490 und 1,1515.
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