- EUR/USD notiert heute Morgen im europäischen Handel stabil um 1,0900.
- Die EZB hat wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte gesenkt.
- Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA wird im Mai voraussichtlich um 185.000 steigen.
EUR/USD legte am Donnerstag leicht zu und stabilisierte sich im frühen europäischen Handel am Freitag um 1,0900. Die US-Arbeitsmarktdaten für Mai könnten die Marktvolatilität zum Wochenende hin erhöhen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) gab am Donnerstag bekannt, dass sie die Leitzinsen nach der Juni-Sitzung wie erwartet um 25 Basispunkte gesenkt hat. In der Pressekonferenz nach der Sitzung verzichtete EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf die Bestätigung weiterer Zinssenkungen und bekräftigte den datenbasierten Ansatz für die Zukunft.
Zu Beginn des Freitags äußerten sich mehrere EZB-Vertreter zurückhaltend zu weiteren Lockerungsmaßnahmen, äußerten sich jedoch optimistisch zu den Inflationsaussichten, was es dem Euro schwer macht, eine Richtung zu finden.
In der zweiten Tageshälfte wird das US Bureau of Labor Statistics den Arbeitsmarktbericht für Mai veröffentlichen. Es wird erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls - NFP) um 185.000 gestiegen ist, nachdem der Anstieg im April mit 175.000 schwächer als erwartet ausgefallen war. Mit Blick auf die nächste Woche stattfindende Sitzung der US-Notenbank könnte die Marktreaktion auf die Arbeitsmarktdaten unkompliziert, aber kurzlebig sein.
Sollte das NFP mit einem Anstieg von mehr als 200.000 positiv überraschen, könnte sich der US-Dollar (USD) vor dem Wochenende festigen und EUR/USD die Aufwärtsbewegung erschweren. Auf der anderen Seite könnte ein enttäuschender Wert von 150.000 oder weniger eine neue Verkaufsphase des USD auslösen und dem Währungspaar Auftrieb verleihen. Sollten die Daten nahe an den Schätzungen der Analysten liegen, könnten Revisionen früherer Werte und Lohninflationszahlen die Bewertung des USD beeinflussen. Auf Jahresbasis wird ein Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 3,9 % erwartet.
Technische Analyse EUR/USD

EUR/USD steht kurz vor dem Widerstand bei 1,0900, wo sich die Mitte des aufsteigenden Regressionskanals befindet. Sollte das Paar diese Marke überwinden und sie als Unterstützung nutzen, könnten die nächsten Ziele 1,0950 (statisches Niveau) und 1,0980 (obere Begrenzung des aufsteigenden Kanals) sein.
Auf der Unterseite bilden 1,0860-1,0850 (50-Perioden-SMA auf dem 4-Stunden-Chart, 100-Perioden-SMA, untere Begrenzung des aufsteigenden Kanals) eine wichtige Unterstützung vor 1,0800 (200-Perioden-SMA, statisches Niveau).
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