Jetzt ist der Deal endgültig in trockenen Tüchern. Wie der australische Kupferexplorer American West Metals (WKN A3DE4Y / ASX AW1) nämlich heute meldet, wurde eine formelle Vereinarung mit TMRF Canada Inc. unterzeichnet (einer Tochtergesellschaf von Taurus Mining Royalty Fund L.P.), die vorsieht, dass Taurus 12,5 Mio. USD bzw. 18,8 Mio. AUD an American West und deren Partner Aston Bay auszahlt. Dafür wird Taurus eine Lizenzgebühr (Royalty) auf das Kupferprojekt Storm von American West in der kanadischen Provinz Nunavut in Höhe von 0,95%erhalten.

Wie heute nun bekannt gegeben wird, erhält das Unternehmen von Managing Director Dave O’Neill bereit dieser Woche eine erste Zahlung in Höhe von 1 Mio. USD bzw. rund 1,5 Mio. AUD aus der Vereinbarung. Die erste Tranche insgesamt beläuft sich auf 5 Mio. USD oder rund 7,5 Mio. AUD. American West wird den Rest dieser Tranche erhalten, nachdem die Registrierung der Lizenz beim Nunavut Mining Recorder's Office abgeschlossen ist. Damit rechnet man in zwei bis drei Wochen.

Die nächste Tranche erhält das Unternehmen gemäß der Vereinbarung bei Ablieferung einer Vormachbarkeitsstudie zu Storm und Einreichung der Genehmigungsanträge auf die Entwicklung des Projekts. Dann fließen American West noch einmal 3,5 Mio. USD oder ca. 5,25 Mio. AUD zu.

Eine letzte Rate in Höhe von 4 Mio. USD bzw. 6 Mio. AUD wird an das Unternehmen ausgezahlt, sobald eine dem australischen JORC-Standard entsprechende Ressource von 400.000 Tonnen enthaltenen Kupfermetalls mit einem durchschnittlichen Gehalt von mindestens 1% Kupfer vorgewiesen werden kann. Aktuell, d.h. vor allen jetzt durchgeführten Bohrungen, liegt dieser Wert bereits bei 205.000 Tonnen.

Das frische Kapital wird zwischen American West Metals und Aston Bay Holdings gemäß der jeweiligen Beteiligung aufgeführt, d.h. 80% für American West und 20% für Aston Bay.

American West hat die Explorations- und Entwicklungsarbeiten auf Storm angesichts dieser Mittel bereits deutlich ausgeweitet. So hat man dieses Jahr bisher mehr als 22.000 Bohrmeter abgeschlossen. Das ist das Doppelte der bislang größten Bohrkampagne auf dem Projekt und das Unternehmen rechnet deshalb mit einer signifikanten Erweiterung der bisher definierten Ressource auf Storm.

Zudem hat man bereits jetzt Material für die Feldarbeiten im großen Umfang per Schiffscharter anliefern lassen. Laut American West resultieren daraus potenzielle Einsparungen bei den Logistikkosten in Höhe von 4 Mio. Dollar für das Programm 2025.

Parallel wurden Studien zu den Bereichen Umwelt, Abbau und Entwicklung abgeschlossen, darunter detaillierte Tests, die das Potenzial auf einen DSO-Betrieb (Direct Shipping Ore) aufzeigen. Diese Studie, so American West weiter, dienen unter anderem der Erstellung einer Vormachbarkeitsstudie schon Anfang des kommenden Jahres.

Dave O'Neill, Managing Director von American West Metals, erklärte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir die formale Dokumentation der Lizenzgebührenfinanzierung abgeschlossen haben, die uns den Zugang zu einer beträchtlichen, nicht verwässernden Finanzierung für das Storm-Kupferprojekt ermöglicht.
Die Lizenzgebühren haben es uns ermöglicht, die Aktivitäten auf Storm in diesem Jahr auszuweiten, was zu einem beträchtlichen Fortschritt des Projekts geführt hat, das sich rasch zu einem potenziell weltweit bedeutenden Kupferabbaubetrieb entwickelt.
Die Investition von Taurus ist eine Anerkennung der starken Wachstumsgrundlagen, die American West bisher geschaffen hat, und eine Bestätigung des Teams von American West und des Produktionspotenzials bei Storm.“

Michael Davies, Chief Investment Officer bei Taurus zeigt sich beeindruckt vom bisher auf Storm erreichten – und vom Potenzial des Projekts, zu einem bedeutenden Minenbetrieb zu werden. Angesichts dessen, sei man hoch erfreut, das Team von American West in seinen Bemühungen unterstützen zu können.


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