EURCHF rückt langsam wieder in den Blickpunkt der Verkäufer. Kommt es zum Showdown zwischen Bulle und Bär, ist ordentlich Momentum zu erwarten. Was für Ihre Tradeplanung jetzt wichtig ist, erfahren hier in Wort und Bild sowie in der LIVE-Analyse mit dem Marktexperten Mike Seidl.
Wichtiger Widerstand wurde im EURCHF zur massiven Barriere

Gesteigertes Kaufinteresse – unter anderem durch Interventionen der Schweizer Nationalbank – hat im Frühjahr 2020 die Grundlage für eine Rally gelegt, die sich vom Tief bei 1,05050 CHF bis in den Widerstand um 1,08500 CHF erstreckt hat. Danach gab es mehrfache Versuche, dieses Level zu überschreiten. Allerdings fehlte es auf diesem Niveau an nachhaltigem Kaufinteresse. In den letzten Wochen des vergangenen Jahres als auch zum Beginn von 2021 gab es erneute Anstrengungen, die Kurse über 1,08500 CHF zu schieben. Doch auch diesmal schlug der Plan fehl. Stattdessen kommt es zur Ausbildung einer Umkehrformation. Kurse unterhalb des Dreiecks lassen eine Abwärtsrally wahrscheinlicher werden, die zunächst Kurs auf die tieferen Kaufbereiche um 1,06550 CHF und 1,06080 CHF nimmt.
Bärenflagge untermauert das Shortszenario

Der Blick in den 4-Stundenchart verdeutlicht die Top-Bildung im Widerstand (blaue Rechtecke). Der jüngste Kursverlauf hat für einen Test der kleinen Unterstützung um 1,07370 CHF gesorgt. Hier setzte eine Gegenbewegung ein, deren Ausweitung auf die Chartoberseite durchaus über das Level von 1,07870 CHF führen kann. Darüber bieten sich die Drehbereiche um 1,08120 CHF und 1,08280 CHF als höhergelegene Zielmarken an. Allerdings muss dazu wirklich großes Kaufinteresse vorhanden sein. Der nachhaltige Ausbruch aus der Flagge (rot markiert) ist indes ein Zeichen dafür, dass es die Bären ernst meinen. Bei Kursen unterhalb von 1,07270 CHF setzt sich der übergeordnete Abwärtsdruck fort. Erster kurzfristiger Anlaufbereich ist dann der kleine Drehbereich um 1,07200 CHF gefolgt vom größeren Support um 1,06550 CHF.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Risikohinweis: 65% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Handel mit CFD’s bei Tickmill Europe Ltd.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP im Wartestand – Kommt jetzt der nächste große Ausbruch?
Ripple (XRP) bewegt sich am Dienstag zum Zeitpunkt der Erstellung in einer engen Spanne zwischen 1,45 Dollar (unmittelbare Unterstützung) und 1,50 Dollar (Widerstand). Der Remittance-Token setzte seine Erholung in der vergangenen Woche fort und erreichte am Sonntag ein Hoch von 1,67 Dollar, ausgehend vom Wochenstart bei 1,43 Dollar.
Ethereum wankt: Wale stoppen Käufe, Verkaufsdruck nimmt zu
Wale – also Wallets mit Beständen von 10.000 bis 100.000 ETH – haben ihre Kaufaktivität in der vergangenen Woche pausiert. Die langfristige Akkumulation bleibt jedoch ausgeprägt. Mit der beschleunigten Preisschwäche von ETH nahm die Gruppe wieder Käufe auf und hat seit dem 4. Februar insgesamt 840.000 ETH eingesammelt.
Bitcoin-Absturz kostet Metaplanet Milliarden – Aktie trotzt dem Kursbeben
Das japanische Investmentunternehmen Metaplanet hat nach dem breiten Rückgang am Kryptomarkt, der sich bis ins Jahr 2026 fortgesetzt hat, einen Bewertungsverlust von 665 Millionen US-Dollar auf seine Bitcoin-Bestände gemeldet. Trotz des Buchverlusts verzeichnete das Unternehmen ein starkes Wachstum der operativen Erlöse und kehrte in die Gewinnzone zurück.
Kanadischer VPI wird voraussichtlich hartnäckige Inflation im Januar zeigen, weiterhin über dem Ziel der BoC
Ökonomen erwarten, dass der Gesamt-VPI im Jahresvergleich bis Januar um 2,4 % steigt, was weiterhin über dem Ziel der BoC liegt und dem Anstieg im Dezember entspricht. Auf Monatsbasis wird ein Preisanstieg von 0,1 % prognostiziert.
Forex Today: Märkte werden nach dem langen Wochenende in den USA vorsichtig
Die Flüsse in sichere Häfen dominieren die Aktivitäten an den Finanzmärkten am frühen Dienstag, da sich die Handelsbedingungen nach dem US-Feiertag normalisieren. Der Wirtschaftskalender wird die ZEW-Stimmungszahlen aus Deutschland, die wöchentlichen ADP-Beschäftigungsänderungen im 4-Wochen-Durchschnitt aus den USA und den Inflationsbericht für Januar aus Kanada enthalten.