Mit dem Blick in die Vergangenheit hat der Deutsche Aktienindex um den Tag der Deutschen Einheit herum schon ein paar Mal sein saisonales Tief ausgebildet. Dies scheint zwar auch in diesem Jahr möglich. Aber es fällt schwer, daran zu glauben, wenn Ökonomen und Institute sich darin überbieten, wie tief die Rezession im Winter in Deutschland ausfallen könnte. Der DAX quittiert dies mit einem Test der nächsten runden Marke nach unten, die 12.000 wackelt gewaltig.

Besorgniserregend sind zudem Flüge unbekannter Drohnen über norwegische Gasförderanlagen. Ein Unfall an einer Pipeline kann wohl jederzeit passieren, bei zwei Unfällen könnte man noch an einen unglücklichen Zufall glauben. Aber spätestens, wenn die norwegische Pipeline auch noch Schaden nehmen sollte, muss man von einem gezielten Angriff auf die europäische Energie-Infrastruktur ausgehen. 

Das scheint der deutsche Aktienmarkt zu wittern und geht auf Tauchstation, obwohl die Wall Street stabil ist. Sollte norwegisches Gas ausfallen, sprechen wir vom Wegfall von einem Viertel der Versorgung der Europäischen Union. Das Angebot an Gas ist perfekt unelastisch: Auch wenn der Preis steigt, steigt das Angebot an Gas nicht mehr. Also müssen Unternehmen und Haushalte mit dem verbleibenden Gas klarkommen, dessen Menge mit jeder ausfallenden Pipeline geringer wird. Was sich hier zusammenbraut, ist ein perfekter Sturm gegen die Volkswirtschaften der EU. 

Jetzt meldet auch Apple - eine der größten Aktien an der Wall Street, die gleichzeitig bislang kaum nennenswert gefallen ist - dass sie ihre Produkte nicht mehr wie gewünscht losschlagen können. Die Nachricht ist eine Indikation für die konjunkturell schwache Zeit, in die wir uns gerade sehenden Auges hineinbewegen.

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