In den USA steigen die zehnjährigen Renditen vor der morgigen Sitzung der US-Notenbank Fed auf den höchsten Stand seit zehn Jahren, für zweijährige Anleihen bekommen Anleger so viel wie seit 15 Jahren nicht mehr. Damit werden festverzinsliche, risikoarme Wertpapiere zunehmend zu einer Alternative für Aktien. Dieser Umstand dürfte die Börsen in den kommenden Monaten zwar nicht von kurzfristigen Rallys abhalten, eine nachhaltige Trendwende allerdings dürfte schwer werden.
Der Deutsche Aktienindex muss in einer solchen kurzfristigen Gegenbewegung nun die Hürde von 13.020 Punkten erneut überwinden, um das technische Bild wieder etwas positiver zu gestalten. Vor der morgigen Fed-Sitzung überwiegt die Hoffnung, dass der Aktienmarkt eine weitere Jumbo-Zinsanhebung um 75 oder gar 100 Basispunkte gut verkraften wird. Wir sehen eine gewisse Spekulation auf einen einsetzenden Gewöhnungseffekt.
Die DAX-Unternehmen werden in diesem Jahr vermutlich fast so viel verdienen wie im vergangenen Jahr, was auch am schwachen Euro liegt. Ohne die Währungsabwertung wären die Gewinne deutlich eingebrochen. Im Moment nutzt also der schwache Euro den Margen auf die Sprünge, wenngleich er dazu führt, dass weiter jede Menge Inflation importiert wird.
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