Niemand, egal ob in London, Berlin, Paris oder am Ende in Brüssel, war und ist an einem harten Brexit ohne Vertrag interessiert. Das ist auch die Botschaft an die Börse und sie wird wie erwartet lediglich zur Kenntnis genommen, die Kursreaktion liegt nahe Null. Es geht weiter wie gehabt, es gibt keine Entscheidung, sondern es bleibt eine Irrfahrt der britischen Politik, auf die sich die Finanzmärkte nicht einstellen können.
Mehr Zeit hat auch der Vorstandschef der Deutschen Bank von seinem Kollegen bei der Commerzbank für die Verhandlungen um eine Fusion gefordert. Die Deutsche Bank benötige länger, um sich zu entscheiden und sei zudem nicht bereit, einen Aufpreis in irgendeiner Form für die Commerzbank-Anteile zu bezahlen. Von einem Vertreter der Europäischen Zentralbank war gestern Abend zu hören, dass es nicht die Aufgabe der EZB sei, Banken zu retten. Mit anderen Worten, die Zinswende, wenn es sie denn irgendwann geben sollte, dürfte in den Bankbilanzen nur wenig zu spüren sein.
Zum Thema Handelsstreit sorgen zwar weitere Aussagen des US-Finanzministers für Optimismus, wonach man sich mit den Chinesen auf die Frage der Umsetzung des Besprochenen in einen Handelsvertrag in vielen Punkten geeinigt habe. So soll es einen gemeinsamen Ausschuss geben, der sicherstellt, dass sich beide Parteien auch an das Beschlossene halten. Fortschritte also auch hier, aber das Warten auf die Fakten geht weiter.
Für den Moment hat der Deutsche Aktienindex die Unterstützung bei 11.835 Punkten gehalten und ist damit jederzeit technisch in der Lage, auf 12.000 Punkte zu steigen, um das erreichte Jahreshoch noch einmal zu testen.
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.
Neueste Analysen
Autor wählen
Ripple & XRP unter 1,90 Dollar: Droht jetzt der 30%-Crash?
XRP rutscht – und viele Anleger fragen sich jetzt: Ist das die nächste Kaufchance oder der Beginn einer größeren Korrektur? Der Kurs von Ripple (XRP) liegt am Freitag unter 1,90 US-Dollar und setzt damit seine Schwächephase fort.
Gold & Silber vor Crash? Diese 1 Zahl schockt Anleger
Gold und Silber auf Rekordkurs – und trotzdem droht jetzt der Absturz? Wer nur auf die Preise schaut, könnte gerade ein gefährliches Signal übersehen. Denn im Hintergrund sendet eine oft unterschätzte Kennzahl ein ganz anderes Warnzeichen: das Gold-Silber-Verhältnis (XAU/XAG).
Dao-Comeback! So soll Ethereum jetzt sicherer werden
Ethereum erhält einen Sicherheitsschub durch das Comeback von The DAO, fast ein Jahrzehnt nach dem berüchtigten Hack.
Dashs Abwärtsmomentum wächst, da die 50-Dollar-Marke in Sicht kommt
Dash sieht sich intensiven Gegenwinden gegenüber und verzeichnete zum Zeitpunkt der Presseberichterstattung am Donnerstag einen Rückgang von 3%, wodurch ein breiterer zweiwöchiger Rückgang ausgeweitet wird, der den wichtigen 50-Tage-Exponential Moving Average bei 55,93 USD ins Rampenlicht rückt.
Forex Today: US-Dollar springt, Gold fällt im Hinblick auf Trumps Fed-Vorsitzenden-Auswahl
Die neuesten politischen und geopolitischen Schlagzeilen rund um den US-Präsidenten Donald Trump dominierten die Märkte am frühen Freitag, während alle Augen auf die Ankündigung seiner Wahl für den Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed) gerichtet waren.