Der Deutsche Aktienindex kann heute Morgen aufgrund der vielen heimischen Probleme nicht so recht an die gute Stimmung in New York anknüpfen. Zwar zeigt die Anzeigetafel in Frankfurt ein Plus, aber nach der Rally an der Wall Street gestern ist auch diese Erholung nur halbherzig und könnte im Verlauf des Tages wieder in sich zusammenfallen. Es bleiben die drei großen Baustellen: Brexit, Italien und der Handelsstreit.
Die Uhr tickt in London, 10 Downing Street. Wenn sich Theresa May mit ihrer Lösung des Brexits nicht durchsetzt, wächst die Gefahr eines Herausstolperns aus der Europäischen Union ohne Vertrag mit noch nicht abschätzbaren wirtschaftlichen Folgen für alle Beteiligten.
Wenn Brüssel Sanktionen gegen Italien verabschiedet, könnte das zu steigenden Zinsen für die bereits hohen Staatsschulden des Landes führen. Das wird nicht dazu beitragen, das Vertrauen in die schwache Wirtschaftskraft des Landes wiederherzustellen.
Und den Amerikanern scheint es in den Verhandlungen um ein neues Handelsabkommen nicht nur um den leichteren Absatz von US-Automobilen auf dem europäischen Markt zu gehen, sondern auch um eine Öffnung des EU-Agrarmarktes. Doch das ist eine rote Linie für die EU. Von der Regierung Trump bekommt man keine Geschenke. Damit stehen harte Verhandlungen an. Sollte hier am Ende doch eine gütliche Einigung erzielt werden, hat der DAX mehrere hundert Punkte Potenzial nach oben. Ohne haftet dem Markt ein hohe Risikoprämie an, die ihn unten hält.
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP hält die Linie – diese Signale geben Ripple-Anlegern jetzt Hoffnung
Ripple (XRP) stabilisiert sich zum Zeitpunkt der Erstellung am Freitag oberhalb von 1,90 US-Dollar, einer kurzfristig wichtigen Unterstützungsmarke. Der leichte Anstieg markiert den zweiten Tag in Folge mit einer sich verbessernden technischen Ausgangslage nach der jüngsten, marktweiten Volatilität.
Krypto-Boom voraus? Circle-Chef rechnet mit 40 Prozent Wachstum pro Jahr
Der Chef des Stablecoin-Anbieters Circle, Jeremy Allaire, hat eine optimistische Perspektive für die Zukunft der Branche skizziert. Er rechnet für den Stablecoin-Markt in den kommenden Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 40 Prozent und bezeichnete dies als eine „vernünftige Ausgangsbasis“ für den Sektor.
Ethereum-Gebühren stürzen ab – JPMorgan warnt vor Strohfeuer
Das im vergangenen Dezember umgesetzte Fusaka-Upgrade von Ethereum (ETH) hat die Gebühren auf neue Tiefstände gedrückt und zugleich einen kräftigen Anstieg bei Transaktionszahlen und aktiven Adressen ausgelöst. Dieses Wachstum dürfte jedoch nicht von Dauer sein, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse von JPMorgan unter Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou.
Bank of Japan wird erwartet, die Zinssätze beizubehalten, Märkte suchen Hinweise auf weitere Straffungen
Die Bank of Japan wird voraussichtlich ihren Leitzins bei 0,75% unverändert lassen, nachdem sie am nächsten Freitag ihre zweitägige Geldpolitiksitzung abgeschlossen hat. Die japanische Zentralbank hatte die Zinsen im Dezember auf den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten angehoben und wird am Freitag wahrscheinlich abwarten, um die wirtschaftlichen Folgen der vorherigen Zinserhöhungen besser einschätzen zu können.
Forex Today: BoJ belässt Leitzins unverändert, Gold steigt in Richtung 5.000 $
Investoren bewerten die geldpolitischen Ankündigungen der Bank of Japan (BoJ) am frühen Freitag, während sie sich auf die Veröffentlichung der vorläufigen Einkaufsmanager-Indizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und die Dienstleistungen im Januar aus Deutschland, der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den USA vorbereiten.