Der Fokus des kanadischen Explorationsunternehmens Brixton Metals (TSXV BBB / A114WV) liegt klar auf dem riesigen Kupfer- und Goldprojekt Thorn in British Columbia, das Ende 2022 auch das Interesse des größten Minenkonzerns der Welt BHP auf sich gezogen hat. Nichtsdestotrotz verfügt die Gesellschaft im Silber- und Kobaltprojekt Langis über eine weitere, sehr interessante Liegenschaft, von der jetzt abschließende, positive Ergebnisse des im vergangenen Jahr durchgeführten Bohrprogramms gemeldet wurden.
Das zu 100 % im Besitz von Brixton befindliche Projekt Langis liegt 500 Kilometer nördlich von Toronto, verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und weist auch eine ehemals produzierende Mine auf. Das Grundstück liegt am nördlichen Ende des Lake Temiskaming, 20 Kilometer nördlich der Kobalt-Raffinerie von Electra, die 2023 in Betrieb genommen werden soll.
Brixton hatte im November 2022 mit den Bohrungen auf Langis begonnen und das Programm, das 35 Bohrlöcher mit einer Länge von insgesamt 7.114,90 Metern umfasste, Ende Dezember beendet.
Zuvor hatte Brixton hat auf Langis bereits vier Bohrkampagnen durchgeführt, die allesamt auf hochgradiges Silber in der Nähe historischer Abbaugebiete abzielten. Im Rahmen dieser Programme wurden mehrere hochgradige Kobaltabschnitte beobachtet, einschließlich 3,5 Meter mit 1,89% Co, 0,98 Meter mit 3,55% Co und 1,0 Meter mit 1,965% Co und 20.995 g/t Silber in LM-18-42.
In der jetzt abgeschlossenen fünften Saison lag das Hauptaugenmerk auf kobaltspezifischen Strukturen, deren Kontinuität und Gehalt getestet werden soll. Bei der Bohrplanung wurden die geologischen und geochemischen Daten früherer Bohrungen, geophysikalische Untersuchungen und historische Untertagekartierungen, die von Agnico in den 1980er Jahren durchgeführt wurden, berücksichtigt. Bis 2022 hatte Brixton auf dem Langis-Projekt schon über 35.100 Meter gebohrt.
Und einmal mehr wurde man fündig! Zu den Highlights der jüngsten Bohrungen gehörte nämlich ein Vererzungsabschnitt von 7,0 Metern mit 0,37% Kobalt ab 120 Metern Tiefe, der zudem 4,0 Meter mit 0,60% Kobalt und 1,0 Meter mit 1,20% Kobalt enthielt. Zum Vergleich: Die Kylylahti-Mine in Finnland produzierte 2021 Kobalt aus Erz mit durchschnittlich 0,16% Kobalt (laut sciencedirect.com).
Hinzu kam, dass eine weitere, heute gemeldete Bohrung 9,0 Meter mit 1.037 g/t Silber ab einer Tiefe von 165 Metern erbrachte, darunter 4, Meter mit 1.037 g/t Silber und 1,0 Meter mit 7.910 g/t Silber!
Verständlich, dass Christina Anstey, VP Exploration bei Brixton, erfreut ist, die neueste Runde an Langis-Bohrungen erfolgreich abgeschlossen zu haben. Ihrer Ansicht nach liefert das Projekt immer wieder „beeindruckende“ Silber- und Kobaltabschnitte. Brixton habe zwar aktuell kein Budget 2023 für Langis veranschlagt, doch weitere Explorationsarbeiten seien gerechtfertigt, so Anstey.
Insgesamt hat Brixton mit den Bohrungen des Jahres 2022 auf Langos erfolgreich neue Zonen von Kobalt-, Nickel- und Silbervererzung identifiziert. Mit weiteren Bohrungen könnten die Ausdehnung und das Potenzial dieser Zonen genauer bestimmt werden. Darüber hinaus hat Brixton insgesamt 78 Ziele in acht Anomaliezonen mit einer 2022 durchgeführten Alpha Induced Polarization-Untersuchung entdeckt, wovon 50 besonders aussichtsreiche Ziele noch mit Bohrungen zu testen wären.
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