GBPUSD zeigte sich in den vergangenen beiden Handelstagen von seiner schwachen Seite. Bleibt das Momentum der Bären hoch, sind nach dem Verkaufssignal weiter fallende Notierungen zu erwarten. Allerdings haben die Bullen in den letzten Wochen gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Noch ist nicht entschieden, der den Spielball wieder aufnimmt. Es bleibt spannend, denn die Situation kann sich in beide Richtungen auflösen. Die Fakten um die Charts lesen Sie in den folgenden Zeilen. Wie die Lage im EURUSD sowie im S&P500 einzuschätzen ist, sehen Sie in der heutigen Videoanalyse.

Momentumbreakout aus einem bärischen Keil

Die Erholungsrally im GBPUSD konnte sich durchaus sehen lassen. Innerhalb der vergangenen zwei Handelswochen stiegen die Kurse vom Abwärtstrendtief bei 1,2155 USD bis knapp über das letzte Zwischenhoch bei  1,2638 USD. Technisch ist damit der Abwärtstrend auf Tagesbasis gebrochen. Die Frage ist nun: Kommt es zur Ausbildung einer nachhaltigen Short-Sequenz in Richtung des aktuellen Jahrestiefs. Das Kerzenbild im Chart deutet genau auf diese Situation hin. Die keilförmige Konsolidierung wurde nach unten durchbrochen. Im gestrigen Tagesverlauf wurde der Ausbruch bestätigt. Deshalb sind die Chancen für die Wiederaufnahme der Abwärtstrendphase in Richtung des Trendtiefs bei 1,2155 USD aus technischer Sicht durchaus vorhanden.

Auf diese entscheidenden Marken kommt es an

Der Blick in den Verlauf der untergeordneten Zeiteinheit offenbart zumindest den zähen Kursverlauf am Widerstand und die Beschleunigung des Momentums in die Chartunterseite. Auch der regressive Aufwärtstrend ist im 4-Stundenchart sehr gut zu sehen. Dieser dient nun als Orientierung für die weitere Entwicklung. Bleibt das Verkaufsinteresse hoch, steht das Zwischentief bei 1,2330 USD als nächster Anlaufpunkt vor dem Test des Jahrestiefs bei 1,2155 USD auf der Agenda. Zuvor steht jedoch das Level bei 1,2470 USD zur Diskussion. Eine nachhaltige Verteidigung dieser Marke hält die Möglichkeit für eine Ausweitung der Kurserholung aufrecht. In diesem Fall rückt zunächst das Zwischenhoch der Erholung bei 1,2667 USD aufs Tableau.

Videobesprechung

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

 

Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebeleffekten schnell Geld zu verlieren. 71% und 65% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie CFDs mit Tickmill UK Ltd bzw. Tickmill Europe Ltd handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

XRP hält die Linie – diese Signale geben Ripple-Anlegern jetzt Hoffnung

XRP hält die Linie – diese Signale geben Ripple-Anlegern jetzt Hoffnung

Ripple (XRP) stabilisiert sich zum Zeitpunkt der Erstellung am Freitag oberhalb von 1,90 US-Dollar, einer kurzfristig wichtigen Unterstützungsmarke. Der leichte Anstieg markiert den zweiten Tag in Folge mit einer sich verbessernden technischen Ausgangslage nach der jüngsten, marktweiten Volatilität.

Krypto-Boom voraus? Circle-Chef rechnet mit 40 Prozent Wachstum pro Jahr

Krypto-Boom voraus? Circle-Chef rechnet mit 40 Prozent Wachstum pro Jahr

Der Chef des Stablecoin-Anbieters Circle, Jeremy Allaire, hat eine optimistische Perspektive für die Zukunft der Branche skizziert. Er rechnet für den Stablecoin-Markt in den kommenden Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 40 Prozent und bezeichnete dies als eine „vernünftige Ausgangsbasis“ für den Sektor.

Ethereum-Gebühren stürzen ab – JPMorgan warnt vor Strohfeuer

Ethereum-Gebühren stürzen ab – JPMorgan warnt vor Strohfeuer

Das im vergangenen Dezember umgesetzte Fusaka-Upgrade von Ethereum (ETH) hat die Gebühren auf neue Tiefstände gedrückt und zugleich einen kräftigen Anstieg bei Transaktionszahlen und aktiven Adressen ausgelöst. Dieses Wachstum dürfte jedoch nicht von Dauer sein, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse von JPMorgan unter Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou.

Bank of Japan wird erwartet, die Zinssätze beizubehalten, Märkte suchen Hinweise auf weitere Straffungen

Bank of Japan wird erwartet, die Zinssätze beizubehalten, Märkte suchen Hinweise auf weitere Straffungen

Die Bank of Japan wird voraussichtlich ihren Leitzins bei 0,75% unverändert lassen, nachdem sie am nächsten Freitag ihre zweitägige Geldpolitiksitzung abgeschlossen hat. Die japanische Zentralbank hatte die Zinsen im Dezember auf den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten angehoben und wird am Freitag wahrscheinlich abwarten, um die wirtschaftlichen Folgen der vorherigen Zinserhöhungen besser einschätzen zu können.

Forex Today: BoJ belässt Leitzins unverändert, Gold steigt in Richtung 5.000 $

Forex Today: BoJ belässt Leitzins unverändert, Gold steigt in Richtung 5.000 $

Investoren bewerten die geldpolitischen Ankündigungen der Bank of Japan (BoJ) am frühen Freitag, während sie sich auf die Veröffentlichung der vorläufigen Einkaufsmanager-Indizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und die Dienstleistungen im Januar aus Deutschland, der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den USA vorbereiten.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten