Ein geplantes Treffen zwischen Paramount und Vertretern des US-Bundesstaates Kalifornien über eine mögliche Beilegung des Rechtsstreits um die geplante 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery ist abgesagt worden.
Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta warf Paramount vor, vertrauliche Gespräche über einen möglichen Vergleich an die Öffentlichkeit gebracht und deren Inhalt falsch dargestellt zu haben.
Nach Angaben Bontas ließen die bisherigen Gespräche den nötigen guten Willen vermissen. Seine Behörde sei jedoch bereit, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, wenn Paramount ernsthaft an einer Einigung arbeite. Paramount wies den Vorwurf zurück, für die Weitergabe vertraulicher Informationen verantwortlich zu sein, und erklärte sich weiterhin zu Gesprächen über eine Beilegung des Rechtsstreits bereit.
Gegen den Zusammenschluss geht ein Bündnis aus zwölf demokratischen Generalstaatsanwälten von US-Bundesstaaten vor. Sie befürchten, dass die Transaktion den Wettbewerb einschränken und der Filmindustrie in Hollywood schaden könnte. Eine separate Klage wurde zudem von der US-Drehbuchautorengewerkschaft Writers Guild of America eingereicht.
Paramount-Chef David Ellison drängt auf eine Einigung, da dem Unternehmen bei einer weiteren Verzögerung erhebliche finanzielle Belastungen drohen. Nach den Bedingungen der Fusionsvereinbarung könnte Paramount den Aktionären von Warner Bros. Discovery für jeden Tag nach dem 30. September, an dem die Transaktion nicht abgeschlossen ist, rund sieben Millionen Dollar schulden.
Die kalifornischen Behörden haben signalisiert, dass eine Einigung voraussichtlich strukturelle Zugeständnisse voraussetzen würde. Dazu könnten der Verkauf von Kabelsendern sowie Verpflichtungen gehören, die Filmgeschäfte von Paramount und Warner Bros. getrennt zu halten. Solche Auflagen könnten die wirtschaftliche Grundlage der geplanten Fusion erheblich verändern.
Ein Kartellverfahren vor Gericht ist für März angesetzt. Die Fusionsvereinbarung läuft im Juni aus. Damit wächst für Paramount der Druck, zuvor eine Einigung mit den beteiligten Bundesstaaten zu erzielen.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
40 Billionen Dollar Schulden: Ist das der wahre Grund für die Goldpreis-Rally?
100 Dollar für Silber? Diese drei Kräfte könnten die Rally jetzt entfesseln
XRP explodiert um 72 Prozent – doch hinter der RIPPLE-Rally steckt ein Haken
Bitcoin steigt über 80.000 USD, während das US-Finanzministerium gegen hohe Renditen kämpft – AERO, VIRTUAL legen zu
Bitcoin weitet seine Gewinne über 80.000 USD aus, da die breitere Risiko-on-Stimmung am Markt anhält. Der knappe Vermögenswert könnte seine Rallye fortsetzen, da das US-Finanzministerium gegen hohe Renditen am Markt für langlaufende Anleihen vorgeht, wobei weitere Interventionen in Aussicht stehen. Aerodrome Finance (AERO) und Virtuals Protocol (VIRTUAL) entwickelten sich in den vergangenen 24 Stunden zu den Top-Performern.