Wall Street erleidet Bruchlandung - sichere Häfen gefragt

Die Wall Street steht am Donnerstag stark unter Beschuss. Grund dafür ist die Flucht der Investoren in sichere Anlagehäfen wie der zehnjährigen US-Staatsanleihe oder den japanischen Yen. 

Die Marktteilnehmer fürchten, dass die Handelsgespräche zwischen den USA und China, die heute beginnen, scheitern werden. Damit würde eine Eskalation im Handelskrieg drohen, was das Weltwirtschaftswachstum belasten dürfte. 

Der CBOE Volatility Index, das Angstbarometer der Wall Street, stieg zuletzt um 20% an. Derzeit sind der Dow Jones Industrial Average und der S&P 500 um jeweils 1,2% gesunken, während der Nasdaq Composite 1,6% verlor.

Unter den 11 großen S&P-500-Sektoren, die sich alle im negativen Bereich befinden, verliert der risikosensitive Technologieindex mehr als 2%. Darüber hinaus ist die Rendite auf 10-jährige Staatsanleihen gegenüber dem Tag um mehr als 2% gesunken, was den Financials Index belastet, der um 1,3% abrutschte.

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