• USD/CAD bleibt seit über einer Woche seitwärts um 1,4200.
  • Die US-NFP-Daten werden wahrscheinlich den Weg für eine Richtung beim Loonie-Paar ebnen.
  • Fed-Mitglied Warsh warnte vor Aufwärtsrisiken bei der Inflation.

Das Paar USD/CAD handelt während der europäischen Handelssitzung am Donnerstag flach um 1,4210. Das Loonie-Paar bleibt seit über einer Woche seitwärts, da die Anleger auf neue Hinweise bezüglich der Zinsaussichten der Vereinigten Staaten (US) warten. Dafür erwarten die Anleger die US Nonfarm Payrolls (NFP) für Juni, die um 12:30 GMT veröffentlicht werden.

Den Schätzungen zufolge hat die US-Wirtschaft 110.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, weniger als die 172.000 im Mai. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich stabil bei 4,3 % bleiben. Die durchschnittlichen Stundenlöhne, ein wichtiger Indikator für das Lohnwachstum, werden auf 3,5 % im Jahresvergleich (YoY) geschätzt, höher als 3,4 % im Mai, wobei die monatlichen Werte stetig um 0,3 % steigen.

Unter der Annahme, dass das Lohnwachstum die US-Kerninflation signifikant antreibt, werden die Anleger die Daten genau beobachten, um Hinweise auf die Aussichten für den Preisanstieg zu erhalten.

Am Mittwoch warnte der Vorsitzende der Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, auf dem Forum der Europäischen Zentralbank (EZB) in Sintra, dass die Inflation „zu hoch“ bleibe, und betonte die Notwendigkeit, die Preisstabilität wiederherzustellen.

Unterdessen haben niedrigere Ölpreise aufgrund von Fortschritten bei indirekten Gesprächen zwischen den USA und Iran, die am Mittwoch in Doha stattfanden, die Attraktivität von Währungen aus Volkswirtschaften wie Kanada, die Netto-Ölexporteure sind, verringert.

Technische Analyse:

USD/CAD handelt flach um 1,4200, hält dabei jedoch eine klare bullishe Tendenz, da der Kurs über dem 20-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,4103 bleibt.

Der Relative Strength Index (RSI) bei 77,7 signalisiert überkaufte Bedingungen, die den unmittelbaren Aufwärtstrend dämpfen könnten, ohne jedoch den insgesamt konstruktiven Ton zu untergraben.

Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung am 20-Tage-EMA nahe 1,4103, wo Käufer den vorherrschenden Aufwärtstrend bei einem Pullback wahrscheinlich verteidigen werden. Nach oben könnte das Paar seine Aufwärtsbewegung in Richtung des Hochs vom 1. April 2025 bei 1,4415 ausweiten, wenn es den laufenden Konsolidierungsbereich zwischen 1,4169 und 1,4248 nach oben durchbricht.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Wirtschaftsindikator

Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft

Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.

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Nächste Veröffentlichung: Do Juli 02, 2026 12:30

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 110Tsd

Vorher: 172Tsd

Quelle: US Bureau of Labor Statistics

Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.

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Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) wird im Juni voraussichtlich um 110.000 steigen, was eine Verlangsamung gegenüber dem beeindruckenden Anstieg von 172.000 im Mai darstellt. Die US-Arbeitsmarktdaten könnten die Fed-Politik beeinflussen und die Volatilität des US-Dollars erhöhen.

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