USA-China Handelsdeal: Mini-Deal hinterlässt viel Unsicherheit - ING


Während die globalen Finanzmärkte die optimistischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Handelsabkommen zwischen den USA und China aufheitern, ist die Bank ING weniger optimistisch. 

Wichtige Zitate
"Obwohl es positiv ist, dass eine Deeskalation stattfindet, ist nur die Zusage Chinas, zusätzliche 40 Mrd. USD auf 50 Mrd. USD amerikanische Agrarerzeugnisse zu importieren, ein konkretes Ergebnis dieser Verhandlungsrunde".

"Bislang gibt es keine Einigung über den erzwungenen Technologietransfer westlicher Unternehmen an chinesische Partner in Joint Ventures. Es gibt auch keine Einigung darüber, wie man den angeblichen Diebstahl von geistigem Eigentum stoppen kann."

"Bei den Zöllen ist das Verhandlungsergebnis enttäuschend. Alle jüngsten Zollerhöhungen bleiben bestehen. Lediglich die für diesen Dienstag geplante angekündigte US-Zollerhöhung um 5 Prozent wird aufgehoben. Nicht einmal die für Dezember angekündigte Zollerhöhung um 15 Prozent wurde zurückgenommen."

"Im Moment hinterlässt dieser Mini-Deal eine Menge Unsicherheit. Es ist daher unwahrscheinlich, dass damit die gesamte Unsicherheit des Handelskrieges beseitigt wird, die die Stimmung der Unternehmen belastet und derzeit die Produktion und die Investitionen im verarbeitenden Gewerbe auf der ganzen Welt drückt."

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