United Parcel Service (UPS) will seine internationalen Logistikaktivitäten deutlich ausbauen. Zwischen 2024 und 2028 plant der US-Paketdienst Investitionen von mehr als zwei Milliarden US-Dollar in sein internationales Geschäft, die Gesundheitslogistik und den Bereich Supply Chain Solutions. Damit reagiert der Konzern auf zunehmend komplexe globale Lieferketten.

Teil des Ausbauprogramms ist ein neues Logistikzentrum auf den Philippinen, das noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll. Im kommenden Jahr ist die Eröffnung eines weiteren Standorts in der kanadischen Provinz Ontario vorgesehen. Für 2028 plant UPS zudem ein neues Luftfrachtdrehkreuz am internationalen Flughafen von Hongkong.

Bereits eröffnet wurden ein technologiegestütztes Logistikzentrum in Taiwan sowie ein Standort für Supply-Chain-Lösungen in Amsterdam. Dort bündelt UPS unter anderem Frachttransport, Zollabwicklung und Kühlkettenlogistik.

Automatisierung und Robotik haben nach Angaben des Unternehmens am Standort in Taiwan dazu beigetragen, die Abwicklung innerhalb der Lieferkette um etwa einen Tag zu beschleunigen. Gleichzeitig hat UPS sein Flugangebot zwischen Paris und Hongkong sowie zwischen Shenzhen und Sydney erweitert, um der steigenden Nachfrage Rechnung zu tragen.

Mit den Investitionen will UPS seinen Kunden mehr Möglichkeiten bieten, ihre Lieferketten breiter aufzustellen, flexibler auf Störungen zu reagieren und ihre Logistik anzupassen. Zusätzlich investiert der Konzern 48 Millionen Dollar in 27 temperaturkontrollierte Einrichtungen für sein Gesundheitslogistikgeschäft. Sie sollen unter anderem den Transport temperaturempfindlicher Medikamente wie GLP-1-Präparate unterstützen.

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