Hajime Takata, Vorstandsmitglied der Bank of Japan (BoJ), sagte am Donnerstag, dass die Zentralbank "flexible Maßnahmen in Erwägung ziehen muss, einschließlich eines Ausstiegs aus dem geldpolitischen Stimulus".
Wichtige Zitate
Das Erreichen des Inflationsziels von 2% ist trotz der unsicheren Wirtschaftsaussichten in Sicht.
Zu den Ausstiegsmaßnahmen gehören die Aufgabe des Kontrollrahmens für die Renditekurve, die Beendigung der negativen Zinssätze und die Verpflichtung zum Überschreiten des Ziels.
Wir müssen ein Gleichgewicht zwischen der Wirkung der Lockerung und den Nebenwirkungen im Auge behalten.
Die Wirtschaft tritt in einen Zyklus steigender Löhne und Preise ein und verlässt den chronischen Deflationszyklus.
Im Falle eines Ausstiegs müsste die BoJ geeignete politische Maßnahmen ergreifen und dabei auf die Gesundheit ihrer Bilanz achten.
Die Lohnverhandlungen im Frühjahr gewinnen an Dynamik.
Viele Unternehmen bieten Lohnerhöhungen an, die höher sind als 2023.
Eine hohe Lohnsteigerungsrate würde die kontinuierliche Erwartung wecken, dass die Haushaltseinkommen steigen werden.
Kleine Unternehmen haben immer noch Probleme, ihre Kosten auf die Preise umzulegen, aber einige tätigen zukunftsweisende Investitionen in Produktivität und Personalwesen.
Der Unternehmenssektor wird widerstandsfähiger gegen Zinserhöhungen beim Ausstieg aus der Geldpolitik.
Marktreaktion
Der japanische Yen hat auf die hawkischen Signale von Takata eine neue Verkaufswelle ausgelöst und ist im Tagesverlauf um 0,40% auf 150,08 USD/JPY geklettert.
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