- Der Silberpreis könnte Unterstützung erhalten, da Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran die Ölpreise senken und die Sorgen vor Zinserhöhungen dämpfen.
- Donald Trump warnte, dass militärische Angriffe auf den Iran wieder aufgenommen werden könnten, falls die diplomatischen Verhandlungen scheitern.
- Händler erwarten, dass die Federal Reserve die Zinsen in dieser Woche unverändert lässt, wobei mögliche Zinserhöhungen auf September verschoben werden.
Der Silberpreis (XAG/USD) gibt nach, nachdem er am Vortag nahezu 0,5% zugelegt hatte, und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Dienstag bei rund 57,50 USD je Feinunze. Das zinslose weiße Metall könnte wieder Boden gutmachen, da die Aussicht auf eine Deeskalation die Ölpreise nach unten drückt und damit die Sorgen des Marktes über steigende Inflation und weitere Zinserhöhungen lindert.
US-Präsident Donald Trump deutete an, dass die USA in "guten Gesprächen" mit dem Iran stehen, um den Konflikt im Nahen Osten zu lösen. Trump mahnte jedoch auch, dass die USA bereit seien, die militärischen Angriffe wieder aufzunehmen, falls die Verhandlungen scheitern. Die Erklärung folgt darauf, dass die USA ihre Angriffe am späten Freitag nach fast zwei Wochen der Feindseligkeiten ausgesetzt hatten, während Teheran gleichzeitig seine Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte in Nachbarländern einstellte.
Washington setzte seine 13 Nächte dauernde Angriffskampagne am Wochenende aus, was zu drei aufeinanderfolgenden Tagen ohne Angriffe führte. Das iranische Außenministerium entgegnete, dass keine direkten Verhandlungen mit den USA stattfinden, und wies darauf hin, dass der einzige aktive Dialog mit Oman über die Zukunft der Straße geführt werde.
Händler richten ihre Aufmerksamkeit auf die anstehende geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve in dieser Woche, bei der die Vertreter der Zentralbank weithin erwarten, die Zinsen unverändert zu lassen. Während anhaltender Inflationsdruck eine Minderheit der Händler dazu veranlasst hat, über eine sofortige Zinserhöhung zu spekulieren, deutet der vorherrschende Konsens darauf hin, dass eine mögliche Erhöhung wahrscheinlich bis September verschoben würde.
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