Britisches Pfund handelt vorsichtig vor den monatlichen BIP-Daten des Vereinigten Königreichs

Das britische Pfund (GBP) handelt während der europäischen Handelssitzung am Donnerstag vorsichtig gegenüber seinen wichtigsten Währungspartnern und fällt um 0,1% auf nahe 1,3350 gegenüber dem US-Dollar (USD). Die britische Währung notiert leicht im Minus vor den monatlichen Bruttoinlandsprodukt (BIP)-Daten des Vereinigten Königreichs (UK) für April, die am Freitag veröffentlicht werden.

Das Office for National Statistics (ONS) wird voraussichtlich berichten, dass das BIP-Wachstum um 0,1% schrumpfte, nachdem es im März um 0,3% gewachsen war. Ein Szenario einer wirtschaftlichen Kontraktion im Vereinigten Königreich würde die Erwartungen an Zinserhöhungen der Bank of England (BoE) untergraben, obwohl der Inflationsdruck angesichts der erhöhten Energiepreise weiterhin hoch bleibt. Mehr lesen...

GBP/USD Kursprognose: Blick auf 1,3400 bei moderater USD-Schwäche; bleibt unter dem Wochentief

Das Währungspaar GBP/USD zieht während der asiatischen Sitzung am Dienstag einige Dip-Käufer an und stoppt den Pullback des Vortages aus dem Bereich von 1,3425, dem Wochenhoch. Die Spotpreise notieren derzeit um die 1,3385-Zone und steigen damit um etwas mehr als 0,10% für den Tag, wobei das Aufwärtspotenzial jedoch begrenzt erscheint.

Der US-Dollar (USD) gibt leicht nach, da der schwache US-Kern-Verbraucherpreisindex (CPI) die Befürchtungen einer außer Kontrolle geratenen Inflationsspirale dämpfte und sich als wichtiger Faktor erwies, der dem GBP/USD-Paar Rückenwind verleiht. Die Händler preisen jedoch weiterhin eine 70%ige Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinssätze bis Ende dieses Jahres anheben wird. Darüber hinaus begrenzen erneute Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran tiefere USD-Verluste und deckeln den Aufwärtstrend des Währungspaares. Mehr lesen...

Chart

Britisches Pfund klettert leicht über 1,3350 trotz steigender Fed-Zinserhöhungserwartungen

Das Währungspaar GBP/USD gewinnt während der asiatischen Handelsstunden am Donnerstag Stärke und notiert um 1,3385. Das potenzielle Aufwärtspotenzial könnte jedoch angesichts der steigenden Erwartungen für länger anhaltend höhere US-Zinsen begrenzt sein. Die Märkte könnten im weiteren Tagesverlauf vor dem US-Erzeugerpreisindex (PPI) vorsichtiger werden.

Eine Kombination aus robusten Arbeitsmarktdaten und hohen Inflationsberichten aus den USA hat die Haltung „höher für länger“ der Fed verstärkt, was den US-Dollar (USD) stärken und als Gegenwind für das wichtige Währungspaar wirken könnte. Mehr lesen...

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