Die Strategen Molly Schwartz und Christian Lawrence von Rabobank befassen sich in ihrer aktuellen Analyse zum mexikanischen Peso (MXN) mit der Entwicklung der Währung. Demnach hat der Peso seit Jahresbeginn gegenüber dem US-Dollar (USD) zwar zugelegt, zuletzt jedoch wieder nachgegeben. Die Experten rechnen damit, dass die Attraktivität des Peso für Carry-Trades mit sinkenden Zinsdifferenzen und steigender impliziter Volatilität abnimmt. Im Vergleich zu vielen anderen Währungen bleibe der Ausblick jedoch positiv. Für die kommenden drei Monate prognostizieren sie einen Anstieg des Währungspaars USD/MXN auf 17,9.

Nachlassende Carry-Vorteile, aber weiter relative Stärke des Peso

„Der Peso hat seit Jahresbeginn gegenüber dem US-Dollar um 3,57 Prozent aufgewertet, auf Monatssicht jedoch an Wert verloren.“

„Die Netto-Long-Positionen nicht-kommerzieller Marktteilnehmer im Peso sind zuletzt schrittweise zurückgegangen, und wir erwarten eine weitere Verringerung dieser Long-Positionierungen.“

„Wir rechnen damit, dass die Attraktivität des Peso für Carry-Trades aufgrund sinkender Zinsdifferenzen und steigender impliziter Volatilität weiter nachlässt, was zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Währung ausüben dürfte. Im Vergleich zu vielen anderen Währungen bleiben wir jedoch für den Peso positiv gestimmt, da die Nachfrage nach Carry-Anlagen weiterhin unterstützend wirkt.“

„Die mexikanische Notenbank Banxico hat den Leitzins für Tagesgeld auf 6,50 Prozent gesenkt. Der Markt preist bis zum Jahresende Zinserhöhungen im Umfang von 34 Basispunkten ein, wir erwarten jedoch, dass die Notenbank die Zinsen unverändert lässt.“

„Die impliziten Volatilitäten für USD/MXN bewegen sich entlang der gesamten Laufzeitenstruktur seit rund einem Monat weitgehend seitwärts.“

„Wir erwarten, dass USD/MXN innerhalb der kommenden drei Monate auf 17,9 steigt.“

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