Das Energieteam der Commerzbank sieht die Hoffnungen auf eine baldige Einigung zwischen den USA und Iran und eine Wiederöffnung der Straße von Hormus schwinden. Der Brent-Preis nähert sich dadurch der Marke von 90 US-Dollar, während Gasöl auf fast 1.350 US-Dollar je Tonne gestiegen ist. Drohnenangriffe auf Raffinerien in Saudi-Arabien, Russland und Libyen sowie das knappe Dieselangebot treiben die Risikoprämien zusätzlich nach oben. Auch der europäische Dieselmarkt steht unter Druck: Zwar ist er nicht unmittelbar betroffen, doch das weltweite Angebot verknappt sich.
Konflikt treibt Öl- und Dieselpreise nach oben
„Die Hoffnungen auf eine baldige neue Vereinbarung zwischen Iran und den USA sowie auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus schwinden: Nachdem Iran am Wochenende seine Bedingungen für eine Wiederöffnung der Meerenge dargelegt hatte – darunter unter anderem Forderungen nach Reparationszahlungen –, reagierte US-Präsident Trump mit einer neuen Forderung nach Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts.“
„Der Preis für Brent-Rohöl stieg daraufhin um 5 % und lag heute Morgen erstmals seit Ende Juli bei fast 90 US-Dollar je Barrel.“
„Noch stärker legte der Preis für Gasöl zu: Er stieg um fast 10 % und wird erstmals seit Ende April wieder bei knapp 1.350 US-Dollar je Tonne gehandelt.“
„Der Crack-Spread für Gasöl ist wieder auf mehr als 70 US-Dollar je Barrel gestiegen. Berichte über Ausfälle von Raffinerien verschärfen die Lage zusätzlich.“
„Auch wenn der europäische Markt nicht unmittelbar betroffen ist, führt dies zu einer weiteren Verknappung des weltweiten Dieselangebots.“
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Bitcoin handelt unter 64.000 USD inmitten einer breiteren risikoscheuen Marktstimmung. Chainlink und Dogecoin, die sich in den letzten 24 Stunden als Top-Performer erwiesen haben, halten ihre Gewinne aufrecht und deuten auf eine anhaltende Erholung hin. Der Fear and Greed Index von CoinMarketCap bei 38 spiegelt eine anhaltend risikoscheue Stimmung am Kryptomarkt wider.
Das sollten Sie am Mittwoch, den 12. August, im Blick behalten:
Die wichtigsten Währungspaare handeln am frühen Mittwoch in vertrauten Spannen, da sich die Anleger vor den mit Spannung erwarteten Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) für Juli aus den Vereinigten Staaten zurückhalten, größere Positionen einzugehen. Die vorsichtige Marktstimmung half dem US-Dollar, sich am Dienstag gegenüber seinen wichtigsten Rivalen widerstandsfähig zu zeigen. In der frühen europäischen Sitzung am Mittwoch notiert der USD-Index im Tagesverlauf leicht höher, bleibt jedoch unter 100,00, während sich die Futures auf US-Aktienindizes nach dem roten Handelsschluss der wichtigsten Indizes an der Wall Street am Dienstag nahezu unverändert halten. Die Märkte erwarten, dass sich die jährliche VPI-Inflation im Juli auf 3,4% von 3,5% im Juni abschwächt, und sehen den monatlichen Kern-VPI um 0,2% steigen.