- Der neuseeländische Dollar konnte Verluste zurückgewinnen, da chinesische Daten die antipodischen Währungen anheizten, jedoch hält der breitere Rückgang von 0,6090 den kurzfristigen Druck im Fokus.
- Der VPI Chinas stieg im Februar auf 1,3% im Jahresvergleich gegenüber einer Prognose von 0,8%; die Handelsdaten Chinas am Dienstag sind das nächste regionale Risikoevent, wobei Exporte bei 7,1% und Importe bei 6,3% erwartet werden.
- Der US-VPI für Februar wird am Mittwoch erwartet; der NZ Business PMI für Februar wird am Donnerstag veröffentlicht, mit dem vorherigen Wert von 55,2.
NZD/USD stieg am Montag um etwa 0,6% und schloss nahe 0,5950, nachdem er in der frühen Sitzung bei 0,5850 geklopft hatte. Das Paar fand Unterstützung nahe dem 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA), bevor es sich erholte und über dem 50-Tage-EMA schloss, was eine Kerze mit einem langen unteren Docht erzeugte, was darauf hindeutet, dass Käufer die Zone zwischen 0,5850 und 0,5900 verteidigen. Seit dem Höchststand von etwa 0,6090 Anfang Februar hat das Paar kontinuierlich nachgegeben und niedrigere Hochs gebildet, während es über dem Bereich von 0,5850 bleibt.
Die besser als erwarteten Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) Chinas für Februar (1,3% im Jahresvergleich gegenüber 0,8% Konsens) gaben den antipodischen Währungen Auftrieb, obwohl die Krise in der Straße von Hormuz weiterhin den Risikoappetit begrenzt. Die Handelsdaten Chinas für Februar am Dienstag sind der nächste Test der regionalen Nachfrage, wobei Exporte bei 7,1% im Jahresvergleich und Importe bei 6,3% prognostiziert werden.
Auf der heimischen Seite wird der NZ Business Purchasing Managers Index (PMI) für Februar am Donnerstag erwartet, nachdem im Januar ein solider Wert von 55,2 erreicht wurde. Die Veröffentlichung des US-VPI für Februar am Mittwoch ist das dominierende Ereignis der Woche für die US-Dollar-Seite des Paares, wobei die Gesamtinflation bei 0,3% im Monatsvergleich und 2,4% im Jahresvergleich erwartet wird.
NZD/USD Tages-Chart
Technische Analyse
Im Tages-Chart handelt NZD/USD bei 0,5936. Die kurzfristige Tendenz ist leicht rückläufig, da der Kurs weiterhin von den Höchstständen zu Beginn des Monats zurückgeht, während er gut über den gebündelten 50-Tage- und 200-Tage-Exponential Moving Averages nahe 0,59 und 0,58 bleibt, die einen breiteren Aufwärtstrend bewahren. Die Kursbewegung ist wieder in den jüngsten Bereich zurückgefallen, und der Stochastik-Oszillator hat sich aus den niedrigen 30ern nach oben bewegt, was auf ein nachlassendes Abwärtsmomentum hinweist, anstatt auf eine bestätigte bullische Umkehr, was für einen konsolidierenden bis weicheren Ton spricht, solange die jüngsten Höchststände nicht überschritten werden.
Der erste Widerstand erscheint bei 0,6000, wo die jüngsten Swing-Hochs mit dem letzten Ablehnungsbereich übereinstimmen, gefolgt von 0,6050 als der nächsten Barriere, falls die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen. Auf der Abwärtsseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 0,5900, die einen tieferen Rückgang in Richtung 0,5850 schützt, wo der steigende 50-Tage-EMA beginnt, den vorherigen Ausbruchsbereich zu verstärken. Ein nachhaltiger Durchbruch unter 0,5850 würde die Zone von 0,5800 freilegen, näher am 200-Tage-EMA, und würde die mittelfristige bullische Struktur schwächen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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