Lagarde-Rede: Schwaches Lohnwachstum und Währungsaufwertung sorgen für gedämpften Preisdruck


Nach der Entscheidung der EZB, die geldpolitischen Einstellungen im Juli unverändert zu lassen, äußert sich Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), in einer Pressekonferenz zu den geldpolitischen Aussichten.

Wichtige Zitate

"Wir erwarten, dass die wirtschaftliche Aktivität bis zum ersten Quartal des nächsten Jahres wieder das Vorkrisenniveau erreicht."

"Wir erwarten einen weiteren Anstieg der Inflation in den kommenden Monaten."

"Der Inflationsanstieg wird von höheren Energiepreisen angetrieben, dem Basiseffekt."

"Bis Anfang 2022 sollte der Einfluss temporärer Faktoren auf die Inflation nachlassen."

"Schwacher Lohnanstieg und Währungsaufwertung halten den Preisdruck gedämpft."

Über EZB-Chefin Christine Lagarde:

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde, geboren 1956 in Frankreich, war zuvor geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds und Finanzministerin in Frankreich. Sie begann ihre achtjährige Amtszeit an der Spitze der EZB im November 2019. Als Teil ihrer Aufgabe im EZB-Rat hält Lagarde Pressekonferenzen ab, in denen sie detailliert darlegt, wie die EZB den aktuellen und zukünftigen Zustand der europäischen Wirtschaft einschätzt. Ihre Kommentare können die Entwicklung des Euro kurzfristig positiv oder negativ beeinflussen. Normalerweise beflügelt ein hawkisher Ausblick den Euro (bullish), während ein dovisher Ausblick die Gemeinschaftswährung belastet (bearish)

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