Die Analysten der Société Générale berichten, dass der südkoreanische Won trotz kräftigen Exportwachstums und eines deutlich gestiegenen Handelsüberschusses weiter unter Verkaufsdruck steht. Das Währungspaar USD/KRW hat die psychologisch wichtige Marke von 1.550 überschritten und nähert sich aus Sicht der Bank den nächsten Widerständen. Der KI-getriebene Exportboom und die steigende Inflation ebneten zugleich den Weg für eine Wiederaufnahme der geldpolitischen Straffung durch die Bank of Korea mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte in zwei Wochen.

Won bleibt trotz robuster Exporte unter Druck

„Der Won ist eine weitere asiatische Währung, der es nicht gelingt, den Verkaufsdruck abzuschütteln.“

„Das kräftige Exportwachstum von 70,9 Prozent im Juni und der Anstieg des Handelsüberschusses auf 36,2 Milliarden US-Dollar nach 27,03 Milliarden US-Dollar im Mai konnten nicht verhindern, dass USD/KRW die psychologisch wichtige Marke von 1.550 überschritt.“

„Ein erster Widerstand liegt bei 1.561, bevor die Zone zwischen 1.573 und 1.580 in den Fokus rückt.“

„Der durch den KI-Boom ausgelöste Exportsprung und der Anstieg der Inflation auf 3,2 Prozent im Juni ebnen den Weg für die Bank of Korea, die geldpolitische Straffung wieder aufzunehmen – beginnend mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 2,75 Prozent in zwei Wochen.“

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