Die Inflationsdaten aus Kanada, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, fielen höher als erwartet aus. Laut den Analysten der National Bank of Canada steigt der Preisdruck in Kanada, aber sie glauben, dass es sich um ein vorübergehendes Phänomen handelt.
Wichtige Zitate
"Der kanadische Verbraucherpreisindex stieg im Mai um 0,5% (nicht saisonbereinigt) und lag damit eine Spur über den Konsenserwartungen."
"Obwohl weniger akut als südlich der Grenze, nimmt der Preisdruck auch hierzulande zu. Während die jährlichen Zahlen weiterhin durch positive Basiseffekte nach oben beeinflusst werden, wirft die jüngste Dynamik auch Fragen auf. Der Verbraucherpreisindex ist in den letzten 3 Monaten um 4,4% auf Jahresbasis gestiegen."
"Angesichts dieser starken jüngsten Dynamik könnte man sich fragen, ob der Preisdruck von Dauer sein könnte oder ob es sich eher um ein vorübergehendes Phänomen handelt. Wir sind Teil des ersteren Lagers. Kurzfristig könnte die Wiedereröffnung von Industrien, die von COVID-19 negativ beeinflusst wurden, zusammen mit außerordentlichen Einkommensunterstützungsprogrammen, die immer noch in Kraft sind, einen künstlichen Arbeitskräftemangel erzeugen, der zu einer hartnäckigen Inflation beiträgt. Zur Erinnerung: Die Haushalte haben in den letzten fünf Quartalen einen beträchtlichen Überschuss von 10 % des BIP an Ersparnissen angehäuft, was zu einem Kaufrausch führen könnte, solange noch Angebotsbeschränkungen im Spiel sind."
"Langfristig sehen wir diesen Zyklus weiterhin als sehr viel förderlicher für eine über dem Ziel liegende Inflation an. Sowohl die Geld- als auch die Fiskalpolitik werden voraussichtlich für einige Zeit sehr stimulierend bleiben, und Protektionismus/Deglobalisierung sowie der ökologische Wandel deuten auf einen Regimewechsel für die Inflation hin. Insgesamt sehen wir die zugrunde liegende Inflation in den Jahren 2021 und 2022 immer noch im oberen Bereich des Zielbereichs der Zentralbank."
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Das sollten Sie am Mittwoch, den 25. Februar, im Blick behalten:
Mit der Verbesserung der Marktstimmung begann der USD jedoch, am frühen Mittwoch an Stärke zu verlieren. Eurostat wird später am Tag Revisionen der HICP-Daten für Januar veröffentlichen. Da der US-Wirtschaftskalender keine hochwirksamen Datenveröffentlichungen aufweisen wird, wird der Fokus der Märkte auf den Kommentaren der geldpolitischen Entscheidungsträger der Fed liegen.