Volkmar Baur von der Commerzbank betont, dass die Arbeitslosigkeit in Südafrika auf 31,4% gefallen ist, den niedrigsten Stand seit der Pandemie, jedoch strukturell weiterhin sehr hoch bleibt. Das Beschäftigungswachstum halte nicht mit dem Bevölkerungszuwachs Schritt, zudem sei die Erwerbsbevölkerung geschrumpft, da mehr Menschen die Jobsuche aufgegeben hätten. Reformen zeigten Wirkung, müssten aber schneller umgesetzt werden, was auch dem Rand zugutekäme.
Arbeitsmarktfragilität und Auswirkungen auf den Rand
"Die Arbeitslosenquote in Südafrika ist im letzten Quartal des vergangenen Jahres auf 31,4% gefallen, den niedrigsten Stand seit dem Ende der Pandemie."
"Obwohl die Zahl der Erwerbstätigen auf 17,1 Millionen gestiegen ist, fiel der Zuwachs von 0,1% gegenüber dem Vorjahr deutlich geringer aus als der Anstieg der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15–64 Jahre) um 1,2%."
"Es gibt einige kleine positive Entwicklungen: Der Anteil formeller Beschäftigung ist gestiegen, der Anteil der Vollzeitbeschäftigten hat zugenommen, und auch die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) ist gesunken, wenn auch von 58,5% auf 57,0%."
"Es ist daher klar, dass die Wirtschaft weiterhin zu langsam wächst, um eine nennenswerte Zahl neuer Arbeitsplätze zu schaffen und die Arbeitslosigkeit breitflächig zu senken."
"Die strukturellen Reformen der südafrikanischen Regierung zeigen Wirkung. Die wirtschaftliche Lage verbessert sich."
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