• USD/JPY handelt um 162,55, gestützt durch die Erholung des US-Dollars.
  • Die Spannungen im Nahen Osten stützen den USD trotz diplomatischer Signale aus Washington und Teheran weiterhin.
  • Anleger bleiben auf den geldpolitischen Ausblick der Bank of Japan und das Risiko von Devisenmarktinterventionen fokussiert.

USD/JPY handelt am Montag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts um 162,55 und liegt damit 0,10 % höher im Tagesverlauf. Nach einem anfänglichen Rücksetzer des US-Dollars (USD) gewinnt das Paar wieder an Schwung, da geopolitische Sorgen wieder in den Vordergrund rücken und den Greenback stützen.

Die Marktstimmung verbesserte sich zunächst, nachdem Kommentare darauf hindeuteten, dass Diplomatie zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten (US) weiterhin möglich sei. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, sagte, dass Vermittler kürzlich Nachrichten mit Teheran ausgetauscht hätten und Verhandlungen mit den USA im Einklang mit den nationalen Interessen Irans fortgesetzt werden könnten. Unterdessen erklärte US-Außenminister Marco Rubio, Washington bleibe offen für Diplomatie, vorausgesetzt, dass jede erzielte Vereinbarung von beiden Seiten respektiert werde.

Diese Kommentare belasteten zunächst den US-Dollar. Die Stimmung drehte jedoch schnell, nachdem Reuters berichtete, dass die dem Iran nahestehenden Huthi-Rebellen im Jemen eine sofortige Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt hatten. Die Nachricht belebte die geopolitische Risikoprämie, was dem US-Dollar erlaubte, seine früheren Verluste auszugleichen, während die Ölpreise sich erholten.

Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen misst, notiert daher bei rund 101,00, nachdem er sich von einem Intraday-Tief nahe 100,65 erholt hat

Gleichzeitig stützen Erwartungen an eine restriktive Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) weiterhin den US-Dollar. Mehrere Fed-Vertreter haben kürzlich ihr Engagement bekräftigt, die Inflation wieder auf das Ziel von 2 % zu senken, während höhere Ölpreise die Inflationsrisiken weiter anheizen. Die Märkte rechnen nun mit mindestens einer weiteren Zinserhöhung in diesem Jahr.

Auf japanischer Seite bleiben die Anleger vorsichtig hinsichtlich der Möglichkeit von Devisenmarktinterventionen durch die Behörden. Finanzministerin Satsuki Katayama bekräftigte, dass die Regierung bereitstehe, „zu jeder Zeit entschlossene Maßnahmen“ zu ergreifen, um übermäßige Bewegungen des japanischen Yen (JPY) entgegenzuwirken.

Unterdessen bleiben die Erwartungen an die Bank of Japan (BoJ) auf eine weitere Normalisierung der Geldpolitik ausgerichtet. Laut einem Bericht von Kyodo wird erwartet, dass die Zentralbank bei der Sitzung in der nächsten Woche ihren Leitzins unverändert bei 1 % belässt und weiterhin signalisiert, dass in naher Zukunft weitere Zinserhöhungen erforderlich sein werden. BBH argumentierte zudem, dass eine stärkere Inflation in Japan und ein Leitzins, der sich weiterhin am unteren Ende der von der BoJ geschätzten neutralen Bandbreite befindet, dazu führen könnten, dass die Märkte weitere geldpolitische Straffungen einpreisen, ein Faktor, der den japanischen Yen mittelfristig stützen könnte.

Japanischer Yen - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.25% 0.25% 0.11% 0.27% -0.28% -0.04% 0.38%
EUR -0.25% 0.02% -0.15% 0.00% -0.53% -0.32% 0.12%
GBP -0.25% -0.02% -0.17% -0.01% -0.56% -0.33% 0.08%
JPY -0.11% 0.15% 0.17% 0.18% -0.37% -0.11% 0.26%
CAD -0.27% 0.00% 0.01% -0.18% -0.54% -0.28% 0.09%
AUD 0.28% 0.53% 0.56% 0.37% 0.54% 0.25% 0.67%
NZD 0.04% 0.32% 0.33% 0.11% 0.28% -0.25% 0.39%
CHF -0.38% -0.12% -0.08% -0.26% -0.09% -0.67% -0.39%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

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Das sollten Sie am Dienstag, den 21. Juli, im Blick behalten:

Der US Dollar Index (DXY) steigt um rund 0,2% auf etwa 101,00, da höhere Renditen der US-Staatsanleihen und eskalierende Spannungen im Nahen Osten den Greenback stützen. Die Benchmark-Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen steigt auf etwa 4,60%, da höhere Energiepreise die Befürchtung wiederbeleben, dass die Inflation erhöht bleiben könnte

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