Strategen der HSBC sehen für den australischen Dollar gegenüber dem US-Dollar bis 2027 weiteres Aufwärtspotenzial. Als wichtigste Stützen nennen sie das im internationalen Vergleich hohe Zinsniveau in Australien sowie die Attraktivität des Australischen Dollars für sogenannte Carry-Trades innerhalb der G10-Währungen. Zudem sprechen aus ihrer Sicht mehrere Faktoren dafür, dass der AUD/USD bereits seinen Tiefpunkt erreicht haben könnte.
Australischer Dollar profitiert von Zinsen und globalem Wachstum
„Wir sehen weiterhin Spielraum für einen Anstieg des AUD/USD bis 2027. Unterstützt wird dies durch das vergleichsweise hohe absolute Zinsniveau in Australien – sowohl bei den Leitzinsen als auch bei den Renditen von Staatsanleihen. Dadurch bleibt der Australische Dollar für Carry-Trades innerhalb der G10-Währungen attraktiv, also für Strategien, bei denen Anleger Geld in einer niedrig verzinsten Währung aufnehmen und in einer höher verzinsten Währung investieren.“
„Wir sehen außerdem Gründe für die Annahme, dass der AUD/USD seinen Tiefpunkt bereits erreicht haben könnte, da der Australische Dollar eng mit der Dynamik des globalen Wirtschaftswachstums verknüpft ist.“
„Die robuste Entwicklung der US-Wirtschaft hat dieses Umfeld gestützt und kommt wachstumssensitiven G10-Währungen zugute. Der Australische Dollar entwickelt sich in einem solchen Umfeld typischerweise gut – insbesondere dann, wenn die US-Notenbank ihre Geldpolitik unverändert lässt.“
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Das sollten Sie am Dienstag, den 21. Juli, im Blick behalten:
Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Dienstag innerhalb bekannter Spannen, da sich die Investoren zurückhalten, große Positionen einzugehen, und gleichzeitig die Schlagzeilen zur Nahostkrise genau beobachten. Die Sentiment-Daten der ZEW-Umfrage für Deutschland und die Eurozone werden im europäischen Wirtschaftskalender veröffentlicht. In der zweiten Tageshälfte werden keine hochwirksamen Datenveröffentlichungen aus den Vereinigten Staaten erwartet.