• Der Indische Rupie handelt fest gegenüber dem US-Dollar aufgrund mehrfacher Rückenwinde.
  • Niedrigere Ölpreise und Anzeichen einer Verbesserung der Stimmung der FIIs gegenüber dem indischen Aktienmarkt haben den Indischen Rupie gestärkt.
  • Es wird erwartet, dass die Fed die Zinssätze am Mittwoch unverändert lässt.

Die indische Rupie (INR) zeigt am Dienstag Stärke gegenüber dem US-Dollar (USD). Das Paar USD/INR notiert niedriger bei rund 94,58, da niedrigere Ölpreise infolge der sukzessiven Wiedereröffnung der Straße von Hormus nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran sowie Anzeichen einer verbesserten Stimmung ausländischer Investoren gegenüber dem indischen Aktienmarkt die indische Rupie gestärkt haben.

Im Eröffnungshandel steigt der MCX-Rohölkontrakt mit Fälligkeit am 18. Juni leicht auf nahe 7.640, liegt aber nahe seinem am Montag verzeichneten Acht-Wochen-Tief von 7.550.

Währungen von Volkswirtschaften wie Indien, die stark auf Ölimporte zur Deckung ihres Energiebedarfs angewiesen sind, tendieren dazu, sich besser zu entwickeln, wenn die Ölpreise niedriger bleiben.

US-Iran unterzeichnen Friedensabkommen, Details noch ausstehend

Am Montag kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass ein Friedensabkommen mit dem Iran unterzeichnet wurde und die Straße von Hormus vollständig wieder geöffnet sei. Trump fügte hinzu, dass die Details des Abkommens in Kürze veröffentlicht werden, bestätigte jedoch, dass Teheran keine Atomwaffen besitzen werde.

Investoren warten auf Details des Abkommens, um Klarheit darüber zu erhalten, ob Hormus gebührenfrei bleibt oder nicht. Die Wiederaufnahme des normalen Verkehrs wird die Ölpreise niedrig halten, ein Szenario, das für die indische Währung günstig sein wird.

FIIs bleiben am Montag Netto-Käufer

Am Montag traten ausländische institutionelle Investoren (FIIs) erstmals im Juni als Nettokäufer am indischen Aktienmarkt auf, nachdem sie in den ersten zwei Wochen Anteile im Wert von 46.430,42 Crore Rs. abgebaut hatten. Die Stimmung der ausländischen Investoren gegenüber dem indischen Aktienmarkt scheint sich aufgrund der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran verbessert zu haben, was den globalen Risikoaversionseffekt gelockert hat. In der Sitzung am Montag kauften FIIs Aktien im Wert von 200,05 Crore Rs.

Fed-Politiksitzung erwartet

In dieser Woche wird der wichtigste Auslöser für den US-Dollar die geldpolitische Bekanntgabe der Federal Reserve (Fed) am Mittwoch sein. Laut dem CME FedWatch Tool ist es sicher, dass die Fed die Zinssätze im Bereich von 3,50 %–3,75 % unverändert lässt.

Die Anleger werden der geldpolitischen Orientierung der Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh sowie den Zins- und Wirtschaftsprojektionen für den kurz- bis langfristigen Zeitraum besondere Aufmerksamkeit schenken.

US-Präsident Trump hat dem Vorsitzenden Warsh erheblichen Handlungsspielraum eingeräumt, indem er ihm freie Hand bei der Entscheidungsfindung gab und in den letzten Tagen erklärte, er wolle, dass er „macht, was er will“ und „völlig unabhängig ist“, berichtete CNBC. Während Trump den ehemaligen Vorsitzenden Jerome Powell mehrfach kritisierte, weil dieser die Zinssätze trotz anhaltend hoher Inflationsdrucke nicht schnell genug gesenkt habe.

Technische Analyse: USD/INR sieht weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 94,00

USD/INR handelt schwach bei rund 94,58 und setzt eine Korrekturphase unter seinem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 95,2580 fort, der nun als erste obere Barriere wirkt und die kurzfristige Tendenz nach unten geneigt hält.

Der Relative Strength Index (RSI) bei 42,6 liegt unter der Mittellinie, was auf nachlassendes bullishes Momentum hindeutet und das Paar verwundbar macht, solange es unter der kurzfristigen EMA-Grenze bleibt.

Auf der Oberseite wäre ein Tagesschluss über dem 20-Tage-EMA bei rund 95,26 erforderlich, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu mildern und den Weg für eine nachhaltigere Erholung in Richtung 96,00 zu öffnen. Nach unten könnte das Paar den Rückgang bis zum Tief vom 7. Mai bei 94,03 ausweiten, falls es das Tief vom 15. Juni bei 94,43 nicht halten kann.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Wirtschaftsindikator

Fed-Zinsentscheid

Die US-Notenbank (Federal Reserve, kurz Fed) entscheidet achtmal im Jahr bei vorher festgelegten Sitzungen über die Geldpolitik und insbesondere über die Höhe der Leitzinsen. Sie verfolgt dabei zwei zentrale Ziele: eine Inflationsrate von rund 2 % sowie die Sicherung der Vollbeschäftigung. Das wichtigste Instrument zur Umsetzung dieser Ziele ist die Steuerung der Zinssätze – sowohl jener, zu denen die Fed Geld an Geschäftsbanken verleiht, als auch der Zinssätze, zu denen sich die Banken untereinander Geld leihen. Hebt die Fed die Zinsen an, gewinnt der US-Dollar (USD) in der Regel an Wert, da höhere Zinsen ausländisches Kapital anziehen. Senkt sie die Zinsen, neigt der Dollar dazu, an Wert zu verlieren, weil Investoren ihr Geld eher in Länder mit höheren Renditen verlagern. Bleiben die Zinsen unverändert, richtet sich der Fokus auf den Ton der begleitenden Erklärung des Offenmarktausschusses (FOMC): Klingt diese eher „hawkish“, also auf künftige Zinserhöhungen hindeutend, oder „dovish“, was auf mögliche Zinssenkungen schließen lässt.

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Nächste Veröffentlichung: Mi Juni 17, 2026 18:00

Häufigkeit: Unregelmäßig

Prognose: 3.75%

Vorher: 3.75%

Quelle: Federal Reserve

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