Alphabet Inc. erweitert die kommerziellen Möglichkeiten seiner KI-Produkte und verknüpft Werbung, Produktempfehlungen und Kaufabwicklung enger miteinander. Der Konzern reagiert damit auf den Trend, dass Nutzer zunehmend KI-gestützte Dienste für Suche, Beratung und Produktauswahl verwenden.

Google testet nach Unternehmensangaben neue Werbeformate im KI-Modus der Suchmaschine. Händler können ihre Angebote künftig direkt in KI-generierten Antworten platzieren. Parallel wurde die Kaufabwicklung innerhalb des Gemini-Chatbots ausgebaut. Nutzer erhalten dort die Möglichkeit, Produkte externer Anbieter wie Etsy und Wayfair unmittelbar zu bestellen. Ergänzend führt Google die Funktion „Direct Offers“ ein, mit der Marken gezielt Rabatte im KI-Umfeld anzeigen können.

Mit dem Schritt verfolgt Alphabet das Ziel, zusätzliche Einnahmequellen im KI-Geschäft zu erschließen. Branchenweit suchen Technologiekonzerne nach Wegen, KI-Anwendungen wirtschaftlich zu nutzen. Neben kostenpflichtigen Abomodellen gewinnen Werbung und integrierte Handelsfunktionen an Bedeutung. Sie gelten als Ansatz, um die stark steigenden Infrastrukturkosten auszugleichen. Die Investitionsausgaben führender US-Technologieunternehmen – darunter Amazon, Meta und Microsoft – könnten 2026 ein Rekordniveau erreichen.

Googles Strategie reiht sich in vergleichbare Entwicklungen ein. OpenAI und Perplexity AI haben ebenfalls begonnen, Shopping-Elemente in ihre Plattformen einzubinden. Bereits zuvor hatte Google KI-Agenten in sein Handelsökosystem integriert und Kooperationen mit Shopify, Target und Walmart vereinbart, um Zahlungsprozesse und digitale Identitäten zu standardisieren.

Die wachsende Verzahnung von KI, Werbung und E-Commerce ruft zugleich politische Akteure auf den Plan. In Washington werden mögliche Auswirkungen auf Datenschutz und Verbrauchertransparenz diskutiert. Senatorin Elizabeth Warren verwies auf Risiken für die Privatsphäre und potenzielle Anreize zu höheren Ausgaben.

Google betonte, für Händler gälten weiterhin Preisregeln. Anbieter dürften auf der Plattform keine höheren Preise ausweisen als auf ihren eigenen Internetseiten.

Teilen: Feed-News

Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.

NEUESTE NACHRICHTEN


NEUESTE NACHRICHTEN

Autor wählen

XRP unter Druck: Kurs rutscht ab – droht jetzt der nächste Rückschlag?

XRP unter Druck: Kurs rutscht ab – droht jetzt der nächste Rückschlag?

Ripple (XRP) gibt zur Wochenmitte nach und notiert am Mittwoch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bei rund 1,36 US-Dollar. Belastet wird der Kurs von geringem Interesse privater Anleger und makroökonomischer Unsicherheit, was die Risikoscheu an den Märkten verstärkt.

Bitcoin unter Druck: Kurserholung verpufft nach US-Jobdaten

Bitcoin unter Druck: Kurserholung verpufft nach US-Jobdaten

Bitcoin (BTC) hat sich kurzzeitig von 66.000 US-Dollar auf über 68.000 US-Dollar erholt, gab die Gewinne nach dem am Mittwoch veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht für Januar jedoch teilweise wieder ab. Die führende Kryptowährung bewegt sich zur Wochenmitte um 67.000 US-Dollar und liegt auf 24-Stunden-Sicht rund 2 Prozent im Minus.

Cardano unter Druck – Hoffnung auf schnelle Erholung?

Cardano unter Druck – Hoffnung auf schnelle Erholung?

Cardano (ADA) notiert am Donnerstag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bei 0,257 US-Dollar, nachdem der Kurs in dieser Woche bislang um mehr als vier Prozent nachgegeben hat. Die Stimmung am Derivatemarkt hellt sich auf, da die Funding-Raten von ADA ins Positive gedreht sind und Händler verstärkt auf steigende Kurse setzen. Aus technischer Sicht deutet sich eine kurzfristige Erholung an, da Momentum-Indikatoren eine nachlassende bärische Dynamik signalisieren.

Das BIP des Vereinigten Königreichs wird voraussichtlich schwaches Wachstum zeigen, während die Märkte Wetten auf eine Zinssenkung im März erhöhen

Das BIP des Vereinigten Königreichs wird voraussichtlich schwaches Wachstum zeigen, während die Märkte Wetten auf eine Zinssenkung im März erhöhen

Die Märkte werden am Donnerstag genau hinschauen, wenn das britische Amt für nationale Statistiken die vorläufige Schätzung des BIP für das vierte Quartal veröffentlicht. Wenn die Daten im Einklang mit dem Konsens liegen, würde die britische Wirtschaft weiterhin mit einer annualisierten Rate von 1,2% gewachsen sein, verglichen mit 1,3%, die im Vorjahr verzeichnet wurden. 

Das sollten Sie am Donnerstag, den 12. Februar, im Blick behalten:

Das sollten Sie am Donnerstag, den 12. Februar, im Blick behalten:

Der US-Dollar bleibt in der zweiten Wochenhälfte gegenüber seinen Rivalen widerstandsfähig, unterstützt durch die positiven Arbeitsmarktdaten für Januar. Der US-Wirtschaftskalender wird am Donnerstag die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser im Januar enthalten.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

ANALYSEN